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respektvoll | individuell | lösungsorientiert
mensch - hund beziehung
hunde verstehen - was zeigen Hunde in ihrer Art begreifen.

...einen gewaltfreien, freundlichen Umgang mit Hunden erlernen, eine gute Bindung aufbauen! - positiv bestärken, sanft respektvoll miteinander umgehen! Hund sind sehr anpassungsfähig und sehr schnell in ihrer Auffassung und unmittelbar in ihren Reaktionen auf uns Menschen. Was kann ich von meinem Hund(en) lernen? - Was zeigt er mir? Was benötigen wir für eine "gutes starkes und friedliches" Mensch-Hund Team?
... für eine positives miteinander!

10/09/2026

Leider wird immer noch „ungünstiges“ Equipment und Spielzeug verkauft!
Die Kunden lassen sich an die Verkäufer beraten,…
Hier nur ein Beispiel am Maulkorb

🐶Fressnapf, wir müssen über Maulkörbe reden.

Als tierschutzqualifizierte Hundetrainerin frage ich mich: Warum werden bei Fressnapf Österreich weiterhin Maulkörbe empfohlen und verkauft, die aus meiner Sicht für viele Hunde ungeeignet sind?

Konkret geht es mir um Dogs Creek „Baskerville“ und den Trixie „flex Gummi“.

Viele dieser Modelle laufen vorne spitz zu und sind dadurch für viele Hunde zu kurz und zu eng. Die Nase steht vorne an, der Fang kann nicht ausreichend geöffnet werden und Hecheln und Trinken werden eingeschränkt.

🇦🇹 Ein Maulkorb muss der Größe und Kopfform des Hundes angepasst sein und Hecheln, Wasseraufnahme und das Öffnen des Fanges ermöglichen.

„Die Schnauze passt hinein“ reicht also nicht.

🐕 Ein zu kleiner Maulkorb kann sogar der Grund sein, warum ein Hund ihn nicht gerne trägt. Wenn er seinen Fang nicht öffnen kann oder vorne ansteht, ist es wenig überraschend, wenn er ihn unangenehm findet.

Der Fang ist außerdem Teil seiner Kommunikation. Ein Hund sollte trotz Maulkorb hecheln, trinken, fressen, bellen und Mimik und Gestik zeigen können. Ausreichend Platz ist deshalb auch für positives Maulkorbtraining entscheidend.

⚠️ Beim Dogs Creek „Baskerville“ kommt die umständliche Handhabung mit Stoffband und Dornschnalle hinzu. Für unerfahrene Halter kann das zusätzlichen Stress bedeuten.

🔩 Und Metallmaulkörbe? Schwer und unbequem? Nicht unbedingt. Gute Modelle können leicht, robust, hygienisch und sicher sein und sich an die Kopfform anpassen lassen.

Dabei geht es nicht um Metall gegen Kunststoff. Entscheidend sind Größe, Passform, Bewegungsfreiheit, Hecheln, Trinken, Fressen, Kommunikation und Sicherheit.

💬 :
Nach welchen fachlichen Kriterien werden Maulkörbe ausgewählt und empfohlen? Wie werden eure Mitarbeiter geschult? Und warum sind Modelle im Sortiment, deren Eignung für eine tierschutzgerechte Nutzung kritisch zu hinterfragen ist?

Ich wünsche mir dazu eine fachliche und transparente Antwort.

Denn entscheidend ist nicht Material oder Optik. Entscheidend ist der Hund. 🐕

Hinweis: Die verwendete Illustration wurden mithilfe von KI erstellt.

26/08/2026

Medical Training- eine Sache von respektieren, kooperieren, vertrauen können,… und Individualität!

Vor fast einem Jahr hat sich unser Leben verändert.

Nach dem Tod unserer Hündin Missy war für uns lange nicht klar, ob und wann wieder ein Hund bei uns einziehen würde. Doch dann begegneten wir Kiki. Einer Old English Bulldog Hündin aus dem Tierschutz. Eigentlich war alles nur Zufall. Und trotzdem hatte ich vom ersten Moment an das Gefühl, dass sie zu uns gehört.

Seitdem geht Kiki ihren Weg gemeinsam mit uns. Einen Weg, der wunderschön ist, aber gleichzeitig auch viele Herausforderungen mit sich bringt.

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir unseren gemeinsamen Start manchmal anders vorgestellt. Ich hatte viele Pläne. Ich wusste genau, welche Themen wir trainieren möchten und wie wichtig Medical Training für sie sein würde.

Doch das Leben hatte andere Pläne.

Kiki bringt so viele gesundheitliche Baustellen mit, dass wir immer wieder einen Schritt zurückgehen müssen. Tierarzttermine, Untersuchungen und Behandlungen gehören bei uns leider regelmäßig zum Alltag. Genau das hat dazu geführt, dass sie fremden Menschen heute deutlich misstrauischer begegnet. Besonders dann, wenn sie merkt, dass jemand sie untersuchen oder an ihr etwas machen möchte.

Natürlich macht mich das traurig. Gerade als Medical Trainerin habe ich manchmal das Gefühl, dass wir längst viel weiter sein müssten. Ich kenne das Wissen, ich kenne die Trainingsschritte und trotzdem fehlt mir oft genau das, was sich viele Tierhalter ebenfalls wünschen: Zeit.

Und genau deshalb wollte ich diesen Beitrag schreiben.

Denn Medical Training muss alltagstauglich sein.

Wir können noch lange nicht jede Behandlung im Kooperationssignal durchführen. Davon sind wir noch weit entfernt. Aber Kiki hat bereits etwas viel Wichtigeres gelernt.

Sie hat gelernt, dass ich ihre Bedürfnisse wahrnehme, dass ich ihre Grenzen respektiere und dass ich ihr zuhöre.

Genau dieses Vertrauen hat unsere Beziehung verändert.

Heute darf ich ihr relativ entspannt die Krallen kürzen und ihre heiklen Ohren untersuchen. Nicht, weil alles perfekt funktioniert. Nicht, weil wir jedes Trainingsziel erreicht haben. Sondern weil zwischen uns Vertrauen entstanden ist.

Für mich ist das inzwischen viel wertvoller als ein perfekt funktionierendes Kooperationssignal.
Denn Medical Training bedeutet nicht, dass alles problemlos funktioniert. Es bedeutet auch nicht, dass jedes Tier nach wenigen Wochen jede Behandlung entspannt zulässt.

Aber Medical Training kann innerhalb kürzester Zeit etwas schaffen, das unbezahlbar ist: Vertrauen.

Und manchmal ist genau dieses Vertrauen der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem entspannteren Alltag.

Deshalb möchte ich allen Mut machen, deren Weg gerade nicht so geradlinig verläuft, wie sie es sich wünschen würden.

Auch kleine Schritte sind wertvoll.

Manchmal sehen wir den größten Erfolg nicht darin, was unser Tier bereits kann, sondern darin, wie sehr eure Beziehung gewachsen ist.

Vielleicht braucht gerade jemand genau diese Worte. ❤ Teile diesen Beitrag gerne, damit er auch andere erreicht und ihnen Mut macht.

Eure Kerstin 💜

24/08/2026

meDOGs hisst bei der Prüfung, im August, abermals die weiße Flaggge 🏳️ zum staatlich geprüften Therapiebegleithund-Team für 13 -
4 Erstantritte und 9 Rezertifizierungen❣️
Ich gratuliere euch herzlich und wünsche euch spannende reiche positive Einsätze im kommenden Jahr❣️

11/08/2026

Hunde verstehen „Calming Signal“ - Hunde sind Konfliktvermeider und wir Menschen?

Die Calming Signals, zu deutsch „Beschwichtigungssignale“ der Hunde, die Anfang 2000 von der norwegischen Kynologin Turid Rugaas aufgezeichnet wurden, bezeichnen eine Fülle von körpersprachlichen Möglichkeiten der Hunde untereinander zu signalisieren, dass sie keine Konflikte wollen.

Hunde haben kein Interesse an Konflikten und möchten letztendlich nichts anderen als „Friede Freude Eierkuchen“. Lediglich wenn es um Ressourcen oder den eigenen Individualbereich geht, können mal kurzfristig die Fetzen fliegen. Hunde leben autark und gehen einem Streit lieber aus dem Weg. Wir Menschen sind es leider, die die Hunde oftmals unbewußt in Konfliktsituationen hineintreiben, und dann wundern wir uns, wenn der Hund aggressiv wird.

Leider kennen die wenigsten Hundehalter diese Calming Signals. Die Übersetzung „Beschwichtigunssignale“ finde ich persönlich etwas unglücklich gewählt, denn „Beschwichtigen“ würde ja bedeuten, jemandens Zorn zu dämpfen.

Hunde „beschwichtigen“ aber schon weit im Vorfeld, damit erst überhaupt kein Zorn entstehen kann. Und sie beschwichtigen nicht nur ihr Gegenüber, sondern häufig auch sich selber. „Ruhig Blut, alter Junge!“ scheinen sie zu sich selbst zu sagen. Zum Beispiel durch:

Gähnen
den Kopf abwenden
sich abwenden (ganzer Körper)
Züngeln, also sich über die Nase lecken
auf dem Boden schnüffeln (ohne erkennbaren Grund)
Pfote heben
Kratzen
im Bogen gehen
Augenlider leicht senken (kein starrer Blick)
erstarren/einfrieren
langsame Bewegungen
Vorderkörper tiefstellen (sich strecken)
sich hinsetzen oder hinlegen

Sind diese Calming Signals also nur den Hunden vorbehalten?

Nein, ganz und gar nicht. Wir Menschen machen genau das gleiche, auch wir verwenden unbewusst Calming Signals (bei uns heißen sie Verlegenheitsgesten), um uns zu beruhigen, und auch um unbewusst unserem Gegenüber zu vermitteln, dass wir kein Interesse an Aggressionen/Konflikten haben.

Auch wir praktizieren häufig das Verlegenheitsgähnen, oft wenn wir in einer vertrauten Runde Menschen sind, der Gesprächsstoff ausgeht, und um dieses peinliche Schweigen zu umgehen, gähnen wir unbewußt, aber dennoch demonstrativ.

Den Kopf wenden wir zwar eher selten ab, aber den Blick. Sie kennen sicher die Mitmenschen, die einem beim Reden nicht in die Augen sehen. Das ist keine Unhöflichkeit oder Desinteresse, sondern Unsicherheit. Ich hatte neulich ein junges Mädchen als Kundin, die aber tatsächlich so unsicher war, dass sie beim Reden ihren Kopf jedes Mal um 90° Grad wegdrehte, wie wenn sie angestrengt etwas dort in der Ferne suchen würde. Sie hat sich damit selber beruhigt.

Beobachten Sie mal, wie oft ihr Hund sich blitzschnell über die Nase leckt (nicht verwechseln mit dem Lecken über die gesamten Lefzen, was zum Beispiel kurz vor dem Füttern auftritt). Und dann beobachten Sie bitte, wie oft Ihr Hund das als Reaktion auf eine Aktion von Ihnen macht. Zum Beispiel wenn Sie ihm liebevoll den Kopf zwischen Ihren Händen wuscheln. Hunde hassen das in der Regel und beruhigen sich mit dem Lecken über die Nase. Auch wir machen das Gleiche. Ich wollte an einer Kundin, die ihren Hund immer als Lob wuschelte, dies demonstrieren, ihr zeigen, wie eklig sich das anfühlt und wuschelte ihren Kopf. Und wissen Sie, was sie machte? Sie fasste sich blitzschnell an die Nase. Und jetzt werden Sie bitte mal zum Selbstbeobachter: Wir oft fassen Sie sich aus Verlegenheit blitzschnell an die Nase?

Wir schnüffeln zwar nicht auf dem Boden, aber oft schauen wir auf den Boden, zum Beispiel, wenn uns eine Person entgegenkommt, die wir nicht kennen. Unbewußt beschwichtigen wir uns selber und auch die Person. Man schaut nach unten-außen, um auf den anderen nicht bedrohlich zu wirken.

Bogen gehen praktizieren wir ebenfalls, wenn wir einer fremden Person entgegen kommen. Wir wählen unbewußt den größtmöglichen Abstand, wenn die Lokalität es zuläßt. Im Bus, im Lokal, im Wartezimmer positionieren wir uns nie direkt neben eine andere Person, sondern wir halten unbewußt den größtmöglichen Abstand. Um Konflikte zu vermeiden.

Auch wir kratzen uns, um uns und andere zu beschwichtigen. Zum Beispiel am Kopf, auch wenn es uns gar nicht juckt oder wir gerade nicht nachdenken.

Auch wir setzen uns manchmal hin, um uns selber zu beruhigen. Genau wie Hunde. Sie machen es, um sich selber zu beruhigen. Mit einer der vielen Gründe, warum ich zum Beispiel keine Kommandos verwende oder fordere. Ein Hund setzt oder legt sich aus freien Stücken hin, um sich selber zu beruhigen. Zwinge ich ihn in so eine Position, ist das nur eine Äußerlichkeit. Seine Emotion, beispielsweise Unruhe oder Unsicherheit ändere ich damit in keinster Weise. Daher funktionieren solche Kommandos gerade in Erregung nie.

Lieber Hundehalter, ich empfehlen Ihnen dringend das Buch „Calming Signals“ von Tudrid Rugaas, das ist eine Pflichtlektüre für jeden Hundehalter und natürlich auch für jeden Hundetrainer. Ich bin immer wieder erstaunt bei meinen Vorträgen, wie viele Hundetrainer noch nie davon gehört haben.

In diesem Sinne – bleiben sie friedlich.
Ihrem Hund und Ihren Mitmenschen gegenüber.

www.mithundensein.de
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Photos from Zeit im Bild's post 11/08/2026

Hunde lesen und holen mehr Information aus unserem Gesicht ….




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03/08/2026

Hund im FLUGZEUG in der Kabinen!
Italienische Fluglinie macht es vor!

Schluss mit dem Frachtraum: Die Lufthansa-Tochter erlaubt ab Montag grosse Hunde ohne Box neben ihren Besitzern. 👉 Mehr dazu: https://ebx.sh/wwCMrb

Foto: Imago 👉 Mehr dazu: https://ebx.sh/wwCMrb

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