Competence4you

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Mediatorin, Psychol.Lebens,-Sozialberaterin, Unterstützung für Familien, Kinder, Jugend bei familiären, schulischen Problemen,
Obsorgestreitigkeiten, Coaching, Aufstellung am Systembrett, Familienberatung, Scheidungsberatung §95, Elternbildung

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🤩Es wird tatsächlich Wirklichkeit🤩
Meine „Working Mom“-Karten gehen in den Druck! 💪👍

In den letzten Monaten ist hier etwas entstanden, das mir wirklich am Herzen liegt.

Aus vielen Gesprächen mit Müttern, aus meiner Arbeit als Beraterin und aus all den Themen, die immer wieder auftauchen, wenn Frauen versuchen, Beruf, Familie, Partnerschaft – und irgendwo dazwischen auch noch sich selbst – unter einen Hut zu bekommen.

40 Karten sind daraus geworden 🥰

Keine schlauen Sprüche.
Keine weiteren To-do’s.
Und schon gar kein „Du musst nur besser auf dich schauen“. 😉

Sondern kleine Gedankenanstöße für den Alltag.

Auf jeder Karte steht vorne ein Satz, der zum Nachdenken anregen darf.
Auf der Rückseite gibt es eine kurze Erklärung und einen konkreten Impuls – etwas, das man tatsächlich in den eigenen Alltag mitnehmen kann.

Es geht um Mental Load, Grenzen, schlechtes Gewissen, die Beziehung zum Kind, Partnerschaft, Gelassenheit, Mut – und darum, sich selbst bei all dem nicht aus den Augen zu verlieren.

Und jetzt kommt der Moment, auf den ich mich schon richtig gefreut habe:
Die Karten gehen in den Druck und können ab sofort vorbestellt werden. 🥰👍

Wer sich ein Set sichern möchte, schreibt mir einfach eine Nachricht oder kommentiert hier mit „Working Mom“ – ich melde mich dann persönlich.

Und vielleicht ist es ja auch ein Geschenk für eine Working Mom, der man zwischendurch gerne sagen möchte:

Du leistest jeden Tag unglaublich viel.
Vergiss dich selbst dabei nicht. 🤗

Ich freue mich gerade riesig, dass aus einer Idee tatsächlich etwas zum Angreifen geworden ist.

Und ein kleiner Spoiler zum Schluss … 🤫
Das nächste Kartenset ist bereits in Arbeit.
Aber dazu ein anderes Mal mehr. 😉

26/08/2026

Meine neuen Folder sind gerade auf dem Weg zu mir. Und irgendwie haben sie mich über etwas nachdenken lassen:
Was ist es eigentlich, das ich an meiner Arbeit so liebe?

Nicht die Momente, in denen ich eine besonders gute Antwort habe, sondern die, in denen mein Gegenüber plötzlich selbst eine findet.

Wenn aus „ich weiß einfach nicht mehr weiter“ langsam ein „vielleicht könnte ich …“
wird.

Wenn jemand erkennt, dass nicht alles unveränderbar ist.

Dass es vielleicht nicht die eine perfekte Lösung gibt – aber einen nächsten Schritt.

Dass man Grenzen setzen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Dass man Verantwortung übernehmen kann, ohne für alles verantwortlich zu sein.

Dass man einen Konflikt nicht gewinnen muss, um etwas zu verändern.

Und dass wir manchmal viel mehr Handlungsmöglichkeiten haben, als wir in schwierigen Situationen gerade sehen können.

Genau diese Momente liebe ich an meiner Arbeit.
Ich arbeite mit Eltern, Paaren, Familien, Jugendlichen und Menschen, die an einem Punkt stehen, an dem sie gerade nicht recht wissen, wie es weitergehen soll.

In Beratung, im Coaching, in der Mediation, sowie in Workshops und Gruppen.
Natürlich bringe ich dabei meine Erfahrung und mein Fachwissen mit, aber ich möchte Menschen nicht sagen, wie sie ihr Leben leben sollen.

Ich möchte mit ihnen hinschauen, sortieren, andere Perspektiven zulassen und manchmal auch unbequem nachfragen.

Und vor allem möchte ich etwas stärken, das in schwierigen Zeiten erstaunlich schnell verloren gehen kann:
Das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.

Dieses Gefühl: „Ich kann vielleicht nicht alles verändern“, aber ich kann entscheiden, was mein nächster Schritt ist.

Und wenn ein Mensch nach einem Gespräch ein bisschen klarer hinausgeht, als er hereingekommen ist – dann weiß ich wieder ziemlich genau, warum ich meinen Beruf so gerne mache.
Und ich spüre, dass ich auch stolz sein darf – auf meinen Weg, auf meine Arbeit und auf das, was daraus entstanden ist.

26/08/2026

Meine neuen Folder sind gerade auf dem Weg zu mir. Und irgendwie haben sie mich über etwas nachdenken lassen:
Was ist es eigentlich, das ich an meiner Arbeit so liebe?

Nicht die Momente, in denen ich eine besonders gute Antwort habe, sondern die, in denen mein Gegenüber plötzlich selbst eine findet.

Wenn aus „ich weiß einfach nicht mehr weiter“ langsam ein „vielleicht könnte ich …“
wird.

Wenn jemand erkennt, dass nicht alles unveränderbar ist.

Dass es vielleicht nicht die eine perfekte Lösung gibt – aber einen nächsten Schritt.

Dass man Grenzen setzen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Dass man Verantwortung übernehmen kann, ohne für alles verantwortlich zu sein.

Dass man einen Konflikt nicht gewinnen muss, um etwas zu verändern.

Und dass wir manchmal viel mehr Handlungsmöglichkeiten haben, als wir in schwierigen Situationen gerade sehen können.

Genau diese Momente liebe ich an meiner Arbeit.
Ich arbeite mit Eltern, Paaren, Familien, Jugendlichen und Menschen, die an einem Punkt stehen, an dem sie gerade nicht recht wissen, wie es weitergehen soll.

In Beratung, im Coaching, in der Mediation, sowie in Workshops und Gruppen.
Natürlich bringe ich dabei meine Erfahrung und mein Fachwissen mit, aber ich möchte Menschen nicht sagen, wie sie ihr Leben leben sollen.

Ich möchte mit ihnen hinschauen, sortieren, andere Perspektiven zulassen und manchmal auch unbequem nachfragen.

Und vor allem möchte ich etwas stärken, das in schwierigen Zeiten erstaunlich schnell verloren gehen kann:
Das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.

Dieses Gefühl: „Ich kann vielleicht nicht alles verändern“, aber ich kann entscheiden, was mein nächster Schritt ist.

Und wenn ein Mensch nach einem Gespräch ein bisschen klarer hinausgeht, als er hereingekommen ist – dann weiß ich wieder ziemlich genau, warum ich meinen Beruf so gerne mache.
Und ich spüre, dass ich auch stolz sein darf – auf meinen Weg, auf meine Arbeit und auf das, was daraus entstanden ist.

25/08/2026

Kennst du dieses kleine Wort, das so vieles kaputtreden kann?
„ABER“

„Eigentlich geht es mir gut, aber …“
„Ich habe Menschen um mich, die mir wichtig sind, aber …“
„Ich mag mein Leben, aber …“
„Heute war ein schöner Tag, aber …“

Manchmal schaffen wir es kaum, etwas Gutes einfach einmal gut sein zu lassen.

Kaum ist ein schöner Gedanke da, beginnt unser Kopf schon zu suchen:
Was fehlt?
Was könnte besser sein?
Was ist trotzdem schwierig?

Ich glaube, wir müssen das ABER gar nicht loswerden.
Vielleicht dürfen wir es einfach einmal durch ein UND ersetzen.

„Ich bin glücklich mit meinem Leben UND manches ist gerade schwierig.“
„Ich bin dankbar für meine Familie UND natürlich gibt es Konflikte.“
„Heute war ein schöner Tag UND nicht alles daran war perfekt.“

Beides darf gleichzeitig wahr sein.

Dankbarkeit bedeutet für mich nicht, Schwierigkeiten schönzureden oder Probleme auszublenden.
Es bedeutet manchmal einfach nur, dem Guten einen Moment lang Raum zu geben, ohne es sofort wieder zu relativieren.

Vielleicht probierst du es heute einmal aus:

Wenn dein nächstes „Ja, aber …“ kommt, mach daraus ein „Ja, und …“.
Und spür mal, was sich dadurch verändert.

19/08/2026

Manchmal entstehen die schönsten Ideen genau dann, wenn es etwas ruhiger wird.

In den Sommerwochen ist meine Praxis erfahrungsgemäß etwas entspannter. Viele Familien genießen ihren Urlaub, Termine werden verschoben und der Alltag läuft ein wenig langsamer.

Für mich ist das jedes Jahr eine wertvolle Zeit. Nicht zum Nichtstun – sondern zum Weiterdenken.

Seit einigen Wochen arbeite ich an einem Herzensprojekt, das mich schon lange begleitet: meinem ersten eigenen Kartenset

„Working Mom – 40 Impulse für berufstätige Mütter“

40 Gedanken, die stärken.
40 kleine Perspektivwechsel.
40 Impulse, die Mut machen und im oft herausfordernden Familienalltag begleiten.

In meinen Beratungen erlebe ich immer wieder, dass manchmal ein einziger Satz genügt, um einen neuen Blick auf eine Situation zu ermöglichen. Genau diese Gedanken möchte ich in diesem Kartenset sammeln und weitergeben.

Es fühlt sich gerade richtig schön an, etwas zu entwickeln, das Menschen nicht nur während eines Workshops begleitet, sondern vielleicht noch lange danach.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich euch in den nächsten Wochen das Endprodukt vorstellen kann.

Und wer weiß … vielleicht ist das erst der Anfang einer ganzen Competence4you-Reihe.

19/08/2026

Manchmal entstehen die schönsten Ideen genau dann, wenn es etwas ruhiger wird.

In den Sommerwochen ist meine Praxis erfahrungsgemäß etwas entspannter. Viele Familien genießen ihren Urlaub, Termine werden verschoben und der Alltag läuft ein wenig langsamer.

Für mich ist das jedes Jahr eine wertvolle Zeit. Nicht zum Nichtstun – sondern zum Weiterdenken.

Seit einigen Wochen arbeite ich an einem Herzensprojekt, das mich schon lange begleitet: meinem ersten eigenen Kartenset

„Working Mom – 40 Impulse für berufstätige Mütter“

40 Gedanken, die stärken.
40 kleine Perspektivwechsel.
40 Impulse, die Mut machen und im oft herausfordernden Familienalltag begleiten.

In meinen Beratungen erlebe ich immer wieder, dass manchmal ein einziger Satz genügt, um einen neuen Blick auf eine Situation zu ermöglichen. Genau diese Gedanken möchte ich in diesem Kartenset sammeln und weitergeben.

Es fühlt sich gerade richtig schön an, etwas zu entwickeln, das Menschen nicht nur während eines Workshops begleitet, sondern vielleicht noch lange danach.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich euch in den nächsten Wochen das Endprodukt vorstellen kann.

Und wer weiß … vielleicht ist das erst der Anfang einer ganzen Competence4you-Reihe.

17/08/2026

Wenn aus einem Traum plötzlich Druck wird….

Ziele zu haben, für etwas zu brennen, ehrgeizig zu sein – das ist etwas Schönes.
Es gibt uns Richtung, Motivation und oft auch dieses wunderbare Gefühl: Da will ich hin.

Aber manchmal passiert dabei etwas ganz leise:
Aus „Ich möchte“ wird „Ich muss“.
Aus Begeisterung wird Verbissenheit.
Und aus einem Ziel, das unser Leben bereichern sollte, wird irgendwann etwas, um das sich das ganze Leben dreht.

Heute saß ein Klient bei mir, der genau in diese Spirale geraten ist.
Im Gespräch fiel irgendwann sinngemäß der Satz:
„Ich weiß gar nicht, wann aus dem, was ich unbedingt machen wollte, etwas geworden ist, das ich nur noch machen muss.“

Je verbissener wir einem Ziel hinterherlaufen, desto größer ist die Gefahr, dass wir unterwegs nicht unser Können verlieren – sondern die Freude daran.

Und das begegnet mir in ganz unterschiedlichen Bereichen:

Menschen, die beruflich unbedingt etwas erreichen wollen.
Eltern, die alles „richtig“ machen möchten.
Jugendliche, die glauben, einem bestimmten Bild entsprechen zu müssen.
Oder Menschen, die so lange auf ein Ziel hinarbeiten, dass sie irgendwann gar nicht mehr wissen, ob es eigentlich noch ihr Ziel ist.

Träume dürfen groß sein - Ziele auch.
Aber vielleicht lohnt es sich, zwischendurch einmal stehenzubleiben und sich zu fragen:

Tut mir mein Ziel noch gut?
Passt es noch zu mir?
Und erkenne ich mich selbst auf dem Weg dorthin eigentlich noch wieder?

Denn ein Ziel sollte unserem Leben eine Richtung geben –
aber nicht unser ganzes Leben werden.

Und manchmal ist es keine Niederlage, einen Traum zu verändern oder sogar loszulassen.
Sondern genau das nenne ich Selbstwirksamkeit.

13/08/2026

Ich lese gerade ein Buch und bin bei diesem Satz hängen geblieben:

„Streit darf leise oder laut sein – aber nie ungeklärt.“

Und ich dachte mir: Eigentlich ist es genau das.
Wir alle streiten. In Partnerschaften, in Familien, mit unseren Kindern, mit Freunden. Und natürlich darf man sich dabei auch einmal zurückziehen - durchatmen - eine Runde spazieren gehen - oder einfach sagen: „Ich kann gerade nicht mehr, lass uns später weiterreden.“

Manchmal ist genau das sogar notwendig, bevor man Dinge sagt, die man eigentlich gar nicht sagen wollte.

Was auf Dauer aber meistens nicht funktioniert, ist Schweigen.
Nicht mehr darüber reden, darauf warten, dass der andere kommt, so tun, als wäre eh wieder alles gut – obwohl noch etwas zwischen einem steht.

Das begegnet mir auch in meinen Mediationen immer wieder. Oft ist gar nicht der eine große Konflikt das Problem. Es sind die vielen kleinen Dinge, die über längere Zeit nicht ausgesprochen wurden. Verletzungen, Missverständnisse, unterschiedliche Erwartungen – und irgendwann ist ziemlich viel davon zusammengekommen.

Und genau hier finde ich auch den Blick auf unsere Kinder wichtig.

Wir wollen unseren Kindern schließlich nicht beibringen, Streit zu vermeiden. Wir wollen ihnen eine gute Streitkultur mitgeben.

Sie dürfen wütend sein.
Sie dürfen anderer Meinung sein.
Sie dürfen sich zurückziehen und erst einmal wieder runterkommen.

Aber sie sollen auch lernen:
Danach reden wir wieder miteinander.
Wir hören uns zu.
Wir entschuldigen uns, wenn es etwas zu entschuldigen gibt.
Und wir versuchen, eine Lösung zu finden.

Und wie so oft lernen Kinder das wahrscheinlich weniger durch das, was wir ihnen erklären – sondern viel mehr durch das, was wir ihnen vorleben.

Auch wir Erwachsenen müssen nach einem Streit nicht plötzlich einer Meinung sein.
„Ich verstehe, warum du das so siehst – auch wenn ich es anders sehe.“
(Ein Satz, der mir aus meiner Ausbildung hängen geblieben ist: „verstehen heißt nicht einverstanden sein“)

Damit kann man schon ziemlich weit kommen. Vielleicht gefällt mir deshalb dieser Satz so gut:
„Streit darf leise oder laut sein – aber nie ungeklärt.“

Eine ziemlich gute Haltung.
Für Partnerschaften, für Familien, für unsere Kinder – und natürlich auch für die Mediation.

12/08/2026

Vor kurzem saß ein Familienvater bei mir in der Praxis:
Verantwortungsvolle Position im Beruf, zwei Kinder, ein schönes Zuhause, Familie, Freunde, Gesundheit – eigentlich vieles von dem, was man sich im Leben wünscht.

Und trotzdem drehte sich gedanklich fast alles um eines: die Arbeit.

„Ich muss …“
„Es wird immer mehr …“
„Ich werde das alles nicht schaffen …“
„Warum immer ich?“

Im Laufe unseres Gesprächs wurde etwas deutlich:
Nicht nur der Job war das Problem, sondern der Raum, den er inzwischen im gesamten Leben eingenommen hatte.

Wenn wir uns dauerhaft als Opfer unserer Umstände erleben, wird unser Blick immer enger. Wir sehen irgendwann fast nur noch das, was belastet – und immer weniger von dem, was uns eigentlich trägt.

Dabei kann beides gleichzeitig wahr sein:

Ein fordernder Job UND eine Familie, die einem wichtig ist.
Stress UND ein schönes Zuhause.
Verantwortung UND Freunde.
Anstrengende Tage UND ein Leben, das trotzdem viele gute Seiten hat.

Es geht nicht darum, Belastungen schönzureden oder jeden Montag jubelnd ins Büro zu marschieren. 😉
Es geht um Selbstwirksamkeit – darum, sich bewusst zu machen:

Die Arbeit ist ein Teil meines Lebens, aber sie ist nicht mein ganzes Leben.

Manchmal können wir die äußeren Umstände nicht sofort verändern - Aber wir können beeinflussen, welchen Raum wir ihnen geben.
Wir haben es selbst in der Hand, worauf wir unseren Blick richten und ob wir uns unseren Umständen ausgeliefert fühlen – oder wieder beginnen, selbst zu gestalten.

Genau darum geht es auch oft in meiner Praxis:

Raus aus dem „Ich kann ja eh nichts ändern.“
Hin zum „Was kann ICH verändern?“

Unsere Einstellung verändert vielleicht nicht sofort unsere Arbeit, aber sie kann sehr viel daran verändern, wie sich unser Leben anfühlt.

05/08/2026

Manchmal endet der Arbeitstag – aber die Arbeit fährt mit nach Hause.

Jeder von uns kennt Tage, an denen im Beruf nicht alles rund läuft. Schwierige Gespräche, hoher Druck, Konflikte oder Enttäuschungen lassen sich nicht einfach an der Bürotür abgeben.

Das Problem ist auch nicht, dass wir belastet sind.
Das Problem beginnt dann, wenn der Partner oder die Partnerin ungewollt zum Ventil wird.

Ich erlebe in meiner Praxis immer wieder Paare, bei denen genau das passiert. Einer kommt erschöpft nach Hause, zieht sich zurück, reagiert gereizt oder nimmt die Stimmung des anderen plötzlich als Angriff wahr. Der Partner fühlt sich übersehen, abgewiesen oder sogar für etwas verantwortlich gemacht, das mit ihm gar nichts zu tun hat.
Dabei wäre gerade das Zuhause der Ort, an dem wir Kraft tanken sollten.

Eine Partnerschaft bedeutet nicht, immer stark sein zu müssen. Sie bedeutet, sagen zu können:
“Heute war ein schwerer Tag. Ich brauche gerade deine Nähe, dein Verständnis oder einfach jemanden, der mir zuhört.”

Belastungen verschwinden natürlich dadurch nicht, aber sie müssen auch nicht zwischen zwei Menschen stehen.
Für mich ist daher eine der wichtigsten Fragen in einer Beziehung:

Ist mein Partner der Mensch, an dem ich meinen Frust auslasse – oder der Mensch, bei dem ich Geborgenheit finde?

Manchmal verändert schon diese eine Frage den Blick aufeinander.

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