LmDR e.V.
Seit 1950 Interessenvertretung, Hilfsorganisation und Kulturverein aller Russlanddeutschen in der ganzen Welt: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e .V.
Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. (LmDR) vertritt die Interessen der Deutschen, die innerhalb der Länder der ehemaligen Sowjetunion vertrieben wurden und nach dem Zweiten Weltkrieg im Verlaufe einiger Jahrzehnte als Russlanddeutsche nach Deutschland übergesiedelt sind. Die Bundesgeschäftsstelle der LmDR befindet sich in Stuttgart. Ihr langjähriger Vorsitzender in der Anfangszeit war Karl Stumpp. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bekennt sich zur Charta der deutschen Heimatvertriebenen.
29/09/2026
**Demokratie verstehen und mitgestalten – unser Seminar in Lindau**
Am 26. und 27. September haben wir uns in der Jugendherberge Lindau zwei Tage intensiv mit Fragen rund um Demokratie, Wahlen und gesellschaftliche Beteiligung beschäftigt. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie politische Entscheidungen entstehen, welche Möglichkeiten der Beteiligung es gibt, warum Menschen nicht wählen gehen und welche unterschiedlichen Faktoren Wahlentscheidungen beeinflussen. Dabei standen nicht nur Informationen im Mittelpunkt, sondern vor allem **Austausch, Diskussionen, Gruppenarbeit und die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden**. Vielen Dank an alle, die dabei waren, sich eingebracht, Fragen gestellt und unterschiedliche Perspektiven miteinander diskutiert haben. Gerade dieser offene Austausch macht politische Bildung lebendig.
23/09/2026
10/09/2026
https://lmdr.de/pm-spataussiedler-sprachnachweise-in-russland/
Der Weg zur Rückkehr nach Deutschland droht sich weiter zu schließen – Verband fordert rasch eine wirksame Übergangslösung
Presseerklärung: Nach Schließung der Goethe-Institute: LmDR warnt vor faktischem Aus für Spätaussiedler-Sprachnachweise in Russland Der Weg zur Rückkehr nach Deutschland droht sich weiter zu schließen – Verband fordert rasch eine wirksame Übergangslösung
07/09/2026
26/08/2026
Demokratie verstehen und mitgestalten
Wer entscheidet eigentlich was?
Warum gehen manche Menschen wählen – und andere nicht?
Und welche Möglichkeiten haben wir, uns selbst einzubringen?
Darüber sprechen wir bei unserem zweitägigen Seminar in Lindau – mit Diskussionen, Fallbeispielen, Gruppenarbeit und viel Raum für eure Fragen und Meinungen.
26.–27. September 2026
Jugendherberge Lindau
Beginn: Samstag, 14:30 Uhr
Ende: Sonntag, 15:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Das Seminar richtet sich besonders an junge Erwachsene, Ehrenamtliche, Multiplikator und alle, die sich für Demokratie und gesellschaftliche Beteiligung interessieren.
📩 Anmeldung bei Kristina Zerr
[email protected]
📞 0711 166 59-12
Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende und gute Diskussionen!
19/08/2026
https://www.facebook.com/share/p/1De3k7FggV/
ENTWURZELT – ENTRECHTET - ENTEIGNET
---> Fachbroschüre zum 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion erschienen!
Im kollektiven Gedächtnis jeder sozialen, nationalen oder religiösen Gemeinschaft werden nur solche geschichtlichen Ereignisse verankert, die von der Mehrheit des jeweiligen Kollektivs unmittelbar miterlebt wurden und die Existenz und das Bewusstsein der nachfolgenden Generationen entschieden beeinflusst haben. Einen zentralen Platz nimmt hier der sowjetische Regierungserlass vom 28. August 1941 ein. Zum einen bildet er den Höhepunkt einer seit der bolschewistischen Machtergreifung 1917 sich abzeichnenden Entwicklung, die von Hungersnöten, rabiatem Religionsverbot, Enteignungen und blankem Terror gegen breite Schichten der sowjetischen und vor allem der deutschen Bevölkerung geprägt war. Zum anderen stellt dieser Erlass den Auftakt zu einer umfassenden Repressionswelle dar, die diesmal die gesamte nationale Gruppe betraf. Die antideutsche Politik des Sowjetstaates hatte Deportation, Zwangsarbeit und das Leben in Sondersiedlungen zur Folge. Bis zum Ende der kommunistischen Herrschaft galten die Deutschen in der UdSSR als Personen minderen Rechts und mussten zahlreiche Diskriminierungen über sich ergehen lassen.
Die unmittelbaren Folgen dieses Regierungserlasses waren gravierend und vielfältig. Zwei davon möchten wir hier hervorheben. Nach der Einwanderung der deutschen Ansiedler im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich in Russland nach und nach ein neues nationales Selbstverständnis, das bis hin in die 1930er-Jahre ausgeprägt regionale Züge trug: man nannte sich Wolgadeutsche, Ukraine- und Krimdeutsche (bzw. Schwarzmeerdeutsche), Wolhyniendeutsche oder Kaukasusdeutsche. Erst die allumfassende Verfolgung und Entrechtung ab 1941 führte zur Entstehung einer übergreifenden, über alle geografischen, konfessionellen und ideologischen Schranken hinweggehenden Schicksalsgemeinschaft, die heute den Namen "Russlanddeutsche" trägt.
Eine weitere Folge des Erlasses vom 28. August 1941 besteht darin, dass sich die überwiegende Mehrheit der Betroffenen und deren Nachkommen nun in ihrer historischen Heimat Deutschland wiederfindet. Die massenhafte „Rückwanderung“ war im Wesentlichen eine Reaktion auf die hartnäckige Verweigerung der vollständigen Rehabilitation, auf die ausgebliebene substanzielle Wiedergutmachung und auf den halbherzigen Bruch mit stalinistischen Systemstrukturen sowohl in der einstigen UdSSR als auch im heutigen Russland..
Diese Fachbroschüre von Dr. Viktor Krieger wurde in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) aus gegebenem Anlass für die Veröffentlichung vorbereitet. Anhand von aussagekräftigen und teils bisher selten veröffentlichten zeitgenössischen Dokumenten wie beispielsweise Zeitungsartikeln, Archivzeugnissen, geheimen Staatsverordnungen, Behördenkor-respondenz sowie privaten Briefen wird der Weg der Entwurzelung, Entrechtung, Enteignung und Diskriminierung der sowjetischen bzw. russischen „Bürger deutscher Nationalität“ von 1941 bis heute detailliert nachgezeichnet. Neben den darin nachgedruckten russischsprachigen Originalschriftstücken wird jeweils eine deutsche Textfassung angeboten. Diese Gedenkschrift stellt eine erweiterte und überarbeitete Neuauflage der bereits im Jahre 2021 erschienenen Broschüre dar und dient der Aufarbeitung des Schicksals und der Geschichte der Deutschen aus und in den Nachfolgeländern der Sowjetunion.
Weitere Details und (kostenfreie) Bestellmöglichkeiten siehe unter:
https://bkdr.de/entwurzelt-entrechtet-enteignet-2026/
03/08/2026
https://www.facebook.com/share/p/1EVpRrL8Es/
Das "Bestrafte Volk" – 85 Jahre der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion (1941–2026)
https://youtu.be/ps5DmWUkQqY
Der animierte Videobeitrag über das „Bestrafte Volk“ zeichnet die Chronologie der Deportation der Russlanddeutschen nach und veranschaulicht das Ausmaß der staatlichen Repressionen. Zahlen, Erlasse und persönliche Schicksale erinnern eindringlich an das erlittene Unrecht und dessen bis heute nachwirkende Folgen.
Die kompakte Geschichtsdokumentation entstand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Olga Litzenberger als Kooperationsprojekt des Kulturzentrums BKDR und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR).
Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Foto: Erstelltes Titelbild für den animierten Videobeitrag
30/06/2026
15/06/2026
https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/russlanddeutschen-treffen-und-fachtagung-landsmannschaft-der-deutschen-aus-russland
Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg.
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
die Organisation kontaktieren
Telefon
Webseite
Adresse
Öffnungszeiten
| Montag | 09:00 - 17:00 |
| Dienstag | 09:00 - 17:00 |
| Mittwoch | 09:00 - 17:00 |
| Donnerstag | 09:00 - 17:00 |
| Freitag | 09:00 - 17:00 |
Benachrichtigungen
Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von LmDR e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.