Calm&Tender
Körpersprachlich orientierte ganzheitliche Mensch/Hunde
Komunikationslehre
ohne Hilfsmittel, nur Deiner persönlichen Energie und Authentizität
06/09/2026
Jackson liebt die große Bühne!
27/04/2026
Manchmal sieht Führung ganz unspektakulär aus.
In diesem Moment vollstrecke ich keine „Macht“, sondern eine Grenze:
die Begrenzung der Ressource Raum.
Ich nehme Raum ein, ich halte Raum, und ich gebe dadurch Orientierung.
Nicht laut. Nicht hektisch. Nicht mit Druck.
Für Hunde ist Raum eine echte Ressource.
Wer darf wohin? Wer bewegt wen? Wer hält Abstand? Wer schafft Sicherheit?
Wenn ich diese Grenze ruhig und klar setze, entsteht nicht weniger Freiheit, sondern mehr Ruhe.
Weil die Hunde nicht selbst verhandeln müssen.
Weil sie spüren: Da ist jemand, der den Raum liest, hält und Verantwortung übernimmt.
Meine Stellung wird dadurch nicht über Härte definiert, sondern über Klarheit.
Und genau daraus entsteht Sicherheit.
Calm & Tender bedeutet für mich:
ruhige Führung, feine Körpersprache, klare Orientierung.
Nicht gegen den Hund.
Sondern für ein Miteinander, das atmen kann.
24/04/2026
Ein kleines Büchlein für die Hundebesitzer , kann man auf meiner Seite downloaden, und wer möchte kann auch gerne was spenden!!
hier zu finden -bisschen nach unten scrollen :
https://www.uwefelchle.at/hundecoaching.html
20/04/2026
Wenn die Klingel zum „Startknopf“ wird...
Wer kennt es nicht? Es klingelt an der Tür und der Hund verwandelt sich augenblicklich in eine Alarmanlage auf vier Pfoten. Das Bild oben bringt es auf den Punkt, aber im Alltag kann das Dauerbellen ganz schön an den Nerven zerren.
Statt gegen das Bellen anzuschreien (was der Hund oft als „Mitbellen“ missversteht), können wir über unsere Körpersprache Ruhe in die Situation bringen.
3 Tipps, wie du körpersprachlich das Bellen zügelst:
Raum verwalten statt korrigieren:
Wenn es klingelt, schicke deinen Hund nicht nur mit Worten weg, sondern nutze deinen Körper. Stell dich ruhig und bestimmt zwischen die Tür und deinen Hund. Beanspruche den Raum für dich. Deine physische Präsenz signalisiert: „Ich übernehme das hier, du musst nicht kontrollieren.“
Die „Einfrieren“-Technik:
Hunde reagieren extrem auf unsere Dynamik. Wenn wir hektisch zur Tür rennen, pushen wir den Hund hoch. Versuche, dich ganz bewusst in Zeitlupe zu bewegen. Wenn der Hund bellt, bleibst du stehen und wirst zur „Statue“. Erst wenn er kurz innehält, bewegst du dich weiter.
Blick abwenden & Ruhe ausstrahlen:
Fixiere deinen Hund nicht, wenn er bellt – das wirkt wie eine Aufforderung zum Duell oder Bestätigung. Bleib aufrecht, atme tief in den Bauch und wende die Schultern leicht ab. Diese entspannte Dominanz wirkt Wunder, um das Energielevel im Flur zu senken.
Echte Kommunikation braucht keine lauten Worte, sondern eine klare Haltung.
Hast du auch so einen „Hundegebellstartknopf“ an der Tür oder bleibt dein Vierbeiner bei Besuch tiefentspannt? Schreib es mir in die Kommentare! 👇
19/04/2026
Echt sein, statt nur Kommandos geben ....
Kommunikation beginnt lange bevor wir das erste Wort sagen. In der Natur braucht es keine lauten Rufe oder ständige Korrekturen. Es braucht Klarheit, innere Ruhe und eine aufrechte Präsenz.
Auf diesem Bild sieht man es genau:
Der Hund auf seinem Aussichtspunkt – aufmerksam, frei, aber in tiefer Anbindung.
der Mensch daneben (ich) – entspannt im Stand, die Energie ruhig und einladend, ohne den Hund zu bedrängen oder zu kontrollieren.
Körpersprachlich orientierte Kommunikation bedeutet, den Dialog über den Raum und die eigene Körperachse zu führen. Wenn wir lernen, unsere eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, versteht uns der Hund instinktiv. Es geht nicht darum, was wir tun, sondern wer wir in diesem Moment für unseren Hund sind.
Ein gemeinsamer Waldspaziergang wird so zum stillen Gespräch zwischen zwei Seelen. Kein Ziehen, kein Stress – einfach nur gemeinsames Sein.
Wann hast du das letzte Mal die Leine (gedanklich) losgelassen und nur über deine Präsenz mit deinem Hund kommuniziert?
16/04/2026
„Befehle“? Echt jetzt?
– Jackson denkt laut –
Du sagst „Sitz“.
Ich setz mich.
Du denkst:
Oh Gott… hab ich ihm jetzt was befohlen? 😟
Ich denk:
Ah, nice. Der meint es klar heute. 😌
Weißt du…
ich brauch keinen Chef.
Aber ich brauch Orientierung.
Wenn du unsicher wirst,
werde ich es auch.
Wenn du weich UND klar bist,
kann ich mich entspannen.
Dein „Sitz“ ist für mich kein Druck,
wenn es aus Ruhe kommt.
Es ist eher wie:
„Hey, ich hab da eine Idee – folg mir.“
Und ganz ehrlich?
Das fühlt sich ziemlich gut an.
Also…
weniger schlechtes Gewissen,
mehr echte Verbindung.
Ich hör dir nicht zu,
weil ich muss.
Sondern weil ich dir vertraue. 🐶
Calm & Tender 🤍
13/03/2026
demnächst...
19/02/2026
Frust ist ein schlechter Hundetrainer. Aber er ist menschlich. Gerade bei Hunden, die schlechte Erfahrungen gemacht haben oder reaktiv sind, liegen die Nerven oft blank.
Die wichtigste Lektion, die ich heute wieder weitergeben durfte: Dein Hund spiegelt dich.
Ist der Mensch hektisch und emotional, ist der Hund im Alarmmodus.
Wird der Mensch still, klar und innerlich ruhig, kann der Hund loslassen.
Es ist oft eine Sache von Sekunden. Ein tiefer Atemzug, ein stabiler Stand, eine klare körpersprachliche Grenze – und die Situation kippt vom Stress in die Entspannung.
Das ist die Philosophie von Calm & Tender: Wir begegnen dem Hund nicht mit noch mehr Energie, sondern mit einem ruhigen Hafen. Liebevolle Konsequenz ist die stärkste Sprache, die wir sprechen können.
Trau dich, weniger zu machen, aber das dafür klarer. Dein Hund wird es dir danken. 🌿🐕
13/02/2026
In der Stille liegt die Kraft.
Dieser eine Moment im Wald zeigt, worum es wirklich geht. Ein Blick, eine Haltung, pure Aufmerksamkeit.
Wenn wir die Hilfsmittel weglassen und uns nur auf uns selbst und den Hund verlassen, entsteht eine Form der Kommunikation, die unglaublich ehrlich ist. Dein Körper lügt nicht. Dein Hund weiß das.
Artübergreifende Kommunikation ist ein Tanz aus Nähe und Distanz, aus Einladung und Begrenzung. Es ist der Weg zurück zu einer natürlichen Autorität, die auf Vertrauen und Sicherheit basiert, nicht auf Konditionierung.
Fühle den Unterschied, wenn dein Hund dir folgt, weil er es will, nicht weil er darauf wartet, was aus deiner Tasche fällt.
Wie kommunizierst du am liebsten mit deinem Hund?
27/01/2026
„Kampfhund?“
Wenn ich dieses Foto poste, kommt manchmal genau dieses Wort.
Und ganz ehrlich: Es passt einfach nicht zu dem, was ich da jeden Tag erlebe.
Auf dem Bild siehst du zwei große, kräftige Hunde. Ja, Rassen, die oft schnell abgestempelt werden.
Aber was du wirklich siehst, ist etwas anderes: Ruhe. Beziehung. Alltag.
„Kampfhund“ ist für mich ein Etikett, das mehr Angst macht als es erklärt.
Aggressivität ist kein eingebautes Rasse-Feature. Sie entsteht durch Zucht, falsches Handling, Stress, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen oder fehlende Führung.
Meine Erfahrung:
Ich lebe und arbeite mit richtig großen Kalibern. Ein Cane Corso-Mix (50 kg) und ein hier mit einem jungen Presa Canario (70 kg).
Und weißt du was? Ich habe selten so liebevolle, verschmuste, friedfertige Hunde erlebt.
Wichtig ist nur: Kraft braucht Kompetenz.
Solche Hunde sind keine „Ersthund-Projekte“ und kein Zubehör fürs Ego. Wenn Führung, Struktur und Körpersprache fehlen, wird’s schnell mühsam für alle Beteiligten.
Wenn du einen großen Hund hast und merkst, dass es gerade schwierig wird (Leinenführigkeit, Begegnungen, Unsicherheit, „zu viel Power“):
Meld dich. Ich helfe dir gern dabei, dass aus „Problemhund“ wieder gemütlicher Alltag wird.
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