Edition Exil

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edition exil
ist fremdland
ist sprachneuland
ist literatur von neuen österreicherInnen für autorInnen, die einer ethnischer minderheit angehören.

zentrumexil
edition exil
seit 1988 gibt es im amerlinghaus das zentrumexil, ein kulturzentrum mit schwerpunkt literatur- und kulturprojekte und -präsentationen von künstlerInnen, die aus einer anderen sprache und kultur kommen und in deutscher sprache schreiben bzw. die arbeitsbereiche:
- literaturprojekte
- publikationen der edition exil
- exil-literaturpreise
- exil-autorInnenwerkstätten
- romakulturprojekte
- holocaust-education-workshops für schulklassen
- roma.klang.theater.exil
- kunstprojekte (ausstellungen)

Photos from Edition Exil's post 13/09/2026

LITERATURMEILE 2026 - EDITION EXIL WAR DABEI!

👏VIELEN DANK AN ALLE MITWIRKENDEN!👏

Das Projekt wurde gefördert von:
WIEN NEUBAU
STADT WIEN / KULTUR
BUNDESMINISTERIUMS FÜR WOHNEN, KUNST, KULTUR, MEDIEN UND SPORT

11/09/2026

Dienstag, 15. September 2026 ab 14:00 Uhr
WIENER DEMOKRATIE‑TAG -
LESUNG VON 3 PREISTRÄGERINNEN DER EXIL-LITERATURPREISE 2025

ab 18 Uhr Lesung beim öffentlichen Bücherschrank in der Stiftgasse
ab 19 Uhr Fortsetzung der Lesungen in der GALERIE im AMERLINGHAUS


LASST UNS GEMEINSAM DEN WIENER DEMOKRATIE‑TAG GESTALTEN!

Ziel ist, Demokratie dort sichtbar zu machen, wo Menschen im Alltag unterwegs sind – auf (Spiel-)Plätzen, in Parks bis hin zu Innenhöfen. Gemeinsam zeigen wir, wie vielfältig Demokratie in Wien gelebt wird und wie sich Wiener*innen aktiv einbringen können.

LESUNG VON 3 PREISTRÄGERINNEN DER EXIL-LITERATURPREISE 2025

OLJA ALVIR,
geboren 1989 in Jugoslawien. Lebt als Autorin und Literaturübersetzerin in Wien. Essays und Kurzprosa erschienen in zahlreichen verschiedenen deutschsprachigen Publikationen. Ihr Debüt „Kein Meer“ erschien 2015 im Wiener Zaglossus Verlag. Deutsch-, b/k/s- und englischsprachige Lyrikveröffentlichungen seit 2021. Preisträgerin des Literaturwettbewerbs wirsindlesenswert mit dem Gedicht „Pomelo“ ebenfalls 2021. 2022 erschien der dreisprachige Gedichtband „Spielfeld/Špilfeld/Playground“.

GANNA GNEDKOVA
(geb. 1992 in Kyjiw) ist ukrainische Autorin, Buchkritikerin und Literaturübersetzerin vom Englischen und Deutschen ins Ukrainische und umgekehrt.
Seit 2015 lebt sie in Österreich und absolviert ein Masterstudium der Komparatistik an der Universität Wien. Anfang 2023 veröffentlichte der Passagen Verlag ihren Essayband: Ganna Gnedkova (Hg.) Ukraine mon amour: Stimmen einer freien Nation. Ganna Gnedkova ist Gründerin und Obfrau des Medienzentrums der ukrainischen Community in Wien (muc.wien) und Mitbegründerin und Moderatorin des ukrainischen Literaturvereins LiterAktiv in Wien.

SELINA LE,
in Wien als Tochter von vietnamesischen Migranten*innen geboren. Seit 2024 Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien.

mehr auf: www.editionexil.at


WIR FREUEN UNS AUF EUREN BESUCH!

Das Projekt wurde gefördert von:
WIEN NEUBAU
STADT WIEN / KULTUR
BUNDESMINISTERIUMS FÜR WOHNEN, KUNST, KULTUR, MEDIEN UND SPORT

11/09/2026

MORGEN! Sa. 12. 9. '26 um 17 Uhr 30

LITERATURMEILE 2026 - EDITION EXIL IST DABEI!
Toma tu Tiempo, Zieglergasse 44, 1070 Wien

AMINA KURBANOVA und KATHARINA FORSTNER lesen aus der Anthologie „von der misslichen Lage“ (edition exil 2026)

AMINA KURBANOVA schreibt Prosa und Lyrik. Sie hat 2020 den EXIL-Jugendliteraturpreis, 2024 den zeilen.lauf lyrikpreis und 2025 den Voltaire Kunstpreis im Bereich Literatur gewonnen. ihre Kurzprosa und Erzählungen sind in Anthologien und Literaturzeitschriften erschienen. Darunter in der Zwischenwelt und im words&worlds Magazin. Sie studiert Sprachkunst und Komparatistik, ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift jenny und arbeitet bei der IG Autorinnen Autoren.

KATHARINA FORSTNER, 2002 in Linz geboren, studierte Deutsche Philologie in Wien und derzeit Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Biel. Sie ist Mitgründerin von biss – die junge lesebühne in Wien und war 2025 mit dem Stück unverschämt Teil des Nachwuchs Förderprogramms am Dschungel Wien. 2025 erhielt sie das Startstipendium für Literatur vom bmwkms für die Arbeit an ihrem ersten Roman maria im birnbaum (Arbeitstitel).

ANTHOLOGIE „von der misslichen lage“

Herausgegeben von Thomas Perle und Christa Stippinger / Grafik: Sebastian Menschhorn / edition exil, Wien 2026 / ISBN: 978-3-901899-87-4

Mit Texten von Katharina Forstner, Alex Zeiko, Clara Stiller, Bernadette Sarman, Anna Bauer, Mirjana Mihajlovic, Pia Pilsbacher, Leonie May, Theodora Mileva, Nayra Jonke, Amina Kurbanova, Sophia Kloos, Paula Dorten

mehr auf: www.literaturmeile.at/

WIR FREUEN UNS AUF EUREN BESUCH!

Das Projekt wurde gefördert von:
WIEN NEUBAU
STADT WIEN / KULTUR
BUNDESMINISTERIUMS FÜR WOHNEN, KUNST, KULTUR, MEDIEN UND SPORT

Photos from Edition Exil's post 04/09/2026

EDITION EXIL LÄDT EIN!

12.09.2026 um 17:30 Uhr
LITERATURMEILE 2026 - edition exil ist dabei!
AMINA KURBANOVA und KATHARINA FORSTNER lesen aus der Anthologie „von der misslichen Lage“ (edition exil 2026)

MEHR AUF: https://www.editionexil.at/veranstaltungen/12/

15.09.2026 um 18:00 Uhr
Wiener Demokratie-Tag
Lesung von 3 Preisträgerinnen der exil-Literaturpreise 2025
GANNA GNEDKOVA, OLJA ALVIR und SELINA LE

MEHR AUF: https://www.editionexil.at/veranstaltungen/8/

WIR FREUEN UNS AUF EUREN BESUCH!

Die Projekte von verein exil und edition exil werden gefördert von:
Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Stadt Wien / Kultur
Wien Neubau

06/08/2026

JURYENTSCHEIDUNG EXIL-LITERATURPREISE 2026

Die Juror*innen 2026 für Prosa und Lyrik- Einreichungen: BARBARA ZWIEFELHOFER (Literaturhaus Wien), JESSICA B**R (Residenz Verlag) und MARKO DINIĆ

(Autor) haben in der Jurysitzung am 29. Juni 2026 wie folgt entschieden:

Der HAUPTPREIS der EXIL-LITERATURPREISE 2026 dotiert mit € 3.000,- (gefördert von der Kulturabteilung der STADT WIEN) geht an TAMARA ŠTAJNER für ihren Text „Haus Nr. 5“.

Der 2. Preis dotiert mit € 2.000,- (gefördert von der Kulturkommission Neubau) geht an MUHAMMET ALI BAŞ für seinen Text „Zelzele“.

Der 3. Preis dotiert mit € 1.500,- (gefördert von der Kulturabteilung der STADT WIEN) geht an BOBAN RISTIĆ.

Die Jury hat weiters beschlossen, anstelle eines Lyrikpreises 2026, einen 4. Prosa-Preis, dotiert mit € 1.500,- (gefördert von der Kulturkommission Neubau) zu vergeben. Dieser geht an MANUELA TOMIĆ.

Der Preis für Autor*innen mit Erstsprache Deutsch, dotiert mit € 1.000,- (gefördert von der Literaturabteilung des bmwkms) geht an TARA MEISTER für ihren Text „was wert“.

Derzeit noch nicht entschieden sind die diesjährigen Preise für junge Autor*innen bis zum20. Lebensjahr, der Preis für Schulklassen und Teams und der EXIL-DRAMATIKER*INNEN-PREIS. Diese werden in zwei weiteren Jurysitzungen von zwei weiteren Juryteams im September entschieden werden.

Die Preisverleihung der EXIL-LITERATURPREISE 2026 findet am Fr. 11. Dezember um 19 Uhr im Literaturhaus Wien statt.

24/07/2026

WIR FREUEN UNS BEKANNT GEBEN ZU KÖNNEN!

So. 26.7.2026 ab 18 Uhr 30 / KULTURSOMMER WIEN 2026
REITHOFFERPARK, 1150 WIEN

LESUNG LALE RODGARKIA-DARA & GRZEGORZ KIELAWSKI
KLEINE SCHIACHE WAHRHEITEN

&Performance

Lale Rodgarkia-Dara und Grzegorz Kielawski laden jeweils eine weitere literarische Expert:in ein über die kleinen schiachen Wahrheiten zu sprechen und zu lesen und moderieren durch den Abend. Sie hanteln sich dabei dem weiten Feld der Korruption entlang. Grzegorz macht den Anfang und liest aus dem jüngst in der Edition Zeitzoo erschienen Buch "Ich sehe da viel Schatten", einer Verdichtung der wörtlichen Protokolle der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse: "betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung" und "betreffend Klärung von Korruptionsvorwürfen gegen ÖVP_Regierungsmitglieder".

Dass Korruption dabei ein uns alle verbindender Klebstoff ist, der weder vor Sprachen noch Landesgrenzen halt macht und überall seine pickigen Spuren hinterlässt, wird ebenso behandelt wie die damit verbundene Ohnmacht.


GRZEGORZ KIELAWSKI
wurde 1981 in Wałbrzych, Polen geboren und ist Absolvent der Staatlichen Fachhochschule in Wałbrzych. Er studierte Germanistik an der Universität Wien, ist Redaktionsmitglied der Kunst- und Literaturzeitschrift Zeitzoo und GAV-Mitglied. 2007 erhielt er den Exil-Literaturpreis und 2009/2010 das Staatsstipendium für Literatur. Sein Erzählband „so wie du kann jeder aussehen“ erschien 2010 in der edition exil. Grzegorz Kielawski lebt als Autor, Übersetzer, Fotograf und Filmemacher in Wien.

LALE RODGARKIA-DARA
arbeitet als Autorin, Radiomacherin und Medienkünstlerin. 2008 erhielt sie den Exil-Literaturpreis. Sie ist Teil des Mz. Baltazar’s Laboratory Collective, das einen feministischen Kunst-/Hackerraum in Wien betreibt, des Wiener Radia Kollektivs (Mitbegründerin von radia.fm) sowie Mitbegründerin der Elektronik Teatime (bis 2015) und des Radio Ironie Orchesters von Radio Helsinki im Jahr 2019. In den letzten Jahren hat sie in einer Reihe von gesellschaftspolitischen und künstlerischen Projekten die Schnittmenge zwischen Kunst und Wissenschaft erforscht. Seit 2017 arbeitet sie an partizipativen Projekten in Macondo in Wien-Simmering. Seit 2003 hält sie Radio-Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen und gibt Lectures in formellen und informellen Bildungseinrichtungen und Universitäten. Sie ist künstlerische Lektorin an der TU-Wien (SKUOR, 2013−2014), Lektorin an der Kunstuniversität Graz (2017−2018) am IEM-Institut für Elektronische Musik sowie am Institut für künstlerisches Lehramt der Akademie der bildenden Künste im Bereich Akustik (2018−2019, 2022). Mit Judith Unterpertinger bildet sie das Duo Under the given circumstances. Zurzeit leitet sie als strategische Geschäftsführerin Radio Helsinki 92.6-Freies Radio Graz.

23/06/2026

Do, 25.6.2026, 19.00,
Literaturhaus Wien, Zieglergasse 26A, 1070 Wien

exil.Literaturhauswerkstatt und Junge Literaturhauswerkstatt on stage / Präsentation!

Lesung: Lilla Ambrisko, Annika Bucher, Paula Dorten, Nayra Jonke,
Fabiana Kamath, Amina Kurbanova, Max Melo, Mirjana Mihajlovic,
Theodora Mileva, Merle Proll, Bernadette Sarman, Clara Stiller, Alex Zeiko

Moderation: Thomas Perle und Sabine Schönfellner

Eine Anlaufstelle für Junge Schreibende ab 14 bieten seit 2013 die
Treffen der Jungen Literaturhauswerkstatt und seit 2021 auch die Treffen der exil.Literaturhauswerkstatt. Beide sind für jungen Autor:innen ein Forum für Diskussion, Kritik und Anregungen für die weitere Textarbeit.

Vor der Sommerpause wollen die Leiter:innen dieser beiden Formate den Schreibenden gemeinsam eine Bühne bieten: Einige der Autor:innen geben Einblicke in ihr Schaffen und präsentieren eine Auswahl an Texten, die im Werkstattjahr 2025/2026
entstanden sind.

WIR FREUEN UNS AUF EUREN BESUCH!

exil.Literaturhauswerkstatt – ein projekt des Literaturhaus Wien in Kooperation mit dem verein exil/edition exil

DIE PROJEKTE VON VEREIN UND EDITION EXIL WERDEN
GEFÖRDERT VON:
Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Stadt Wien / Kultur
Wien Neubau

19/06/2026

HEUTE! Freitag, 19. Juni 2026 ab 18:00 Uhr
LESUNG VON 4 PREISTRÄGER*INNEN DER
EXIL-LITERATURPREISE 2025

LALI GAMREKELASHVILI, NASTASJA PENZAR,
PAULA DORTEN, und FELICIA SCHÄTZER

Beim öffentlichen Bücherschrank in der Stiftgasse
und in der GALERIE im Amerlinghaus

WIR FREUEN UNS AUF EUREN BESUCH!

LALI GAMREKELASHVILI, geboren 1980 in Gori, Georgien. Studium der deutschen Literatur und Geschichte an der Humboldt-Universität/ Berlin. 2016 Praktikum bei der Literaturagentur Antas Bindermann Listau GbR. Im Rahmen des Studiums, wo sie im Bereich der georgischen Literatur für die Frankfurter Buchmesse beratend tätig war. Sie lebte in Deutschland, Malta, Katar, Österreich und dem Senegal. Ihr erstes Buch „Ausatmen“ ist eine Sammlung von Kurzprosa und erschien 2017 im Berliner Quiqueg Verlag. Seit 2023 lebt sie als Autorin und Deutschlehrerin in Wien, bereitet Migrant*innen in einem Wiener Schulungscenter auf ihre Deutschprüfung vor und hilft ihnen bei ihrer Integration in Österreich.

NASTASJA PENZAR, geboren 1990 in Berlin. Lebte in Zagreb, Frankfurt am Main und Guatemala. Studium der Romanistik in Leipzig und São Paulo und der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. 2020 erschien ihr Romandebüt „Yona“ bei Matthes und Seitz Berlin. 2025 erhielt sie den Edit Essaypreis für den Text „Körper, geschichtet“. Sie unterrichtet als Senior Lecturer am Institut für Sprachkunst in Wien, übersetzt Gedichte aus dem Spanischen und BKS und beendet (seit Längerem) ihren nächsten Roman.

PAULA DORTEN, geboren 2005. Seit 2024 Studium der Politikwissenschaften an der Universität Wien und freie Journalistin bei MOMENT.at. Seit 2020 Teilnahme an der exil-Literaturwerkstatt. 2023 Praktikum bei der Wochenzeitung Falter. Seit 2017 erhielt sie diverse Literaturpreise und veröffentlichte unter anderem 2022 „Letzte Generation. Das Klimamanifest“ gemeinsam mit Marcus Wadsak.

FELICIA SCHÄTZER, geboren 1995 in Salzburg. Studium der Sprachkunst in Wien mit Auslandsaufenthalt am Literaturinstitut Biel. Weitere Studien der Germanistik, Biologie sowie Kunst und Gestaltung. Mehrere Literaturpreise und Auszeichnungen, etwa Shortlist des Wortmeldungen Förderpreises 2025, Rauriser Förderungspreis 2023 oder Shortlist des FM4 Kurzgeschichtenwettbewerbs Wortlaut 2022. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien sowie journalistische Tätigkeiten, zuletzt als Blog-Redaktionsmitglied für die Tangente St. Pölten. Nach einer Stelle als Sprachassistentin in Nizza ist sie seit April Lehrerin an der Mittelschule

DIE PROJEKTE VON VEREIN UND EDITION EXIL WERDEN
GEFÖRDERT VON:
Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Stadt Wien / Kultur
Wien Neubau

09/06/2026
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