Der Textbecker
Der Textbecker steht für knackig frische Textideen und Texte mit Leidenschaft.
Knackig frische Textideen
- Humorvolle Texte, nachdenkliche Texte und Informationen aus der Welt des Textens
18/06/2026
„Du könntest ja noch mal studieren.“
Was während des Corona-Lockdowns als ambitionierte Idee begann, endete für mich nun tatsächlich in einem echten Uniabschluss. 🥳�
Dabei hat mich die Medizinethik wirklich begeistert. Sie verbindet mein Theologiestudium mit meiner Arbeit in der Kinder- und Jugendhospizarbeit – mit Inhalten, die einfach immer aktuell und relevant bleiben.
Eine bereichernde Herausforderung war meine Masterarbeit:
„Von der Mahnerin zur behutsamen Begleiterin? – Mögliche Rollen der Hospizarbeit im Kontext des assistierten Suizids.“
Mich beschäftigte die Spannung zwischen den konkreten Fragen des Hospizalltags und der mahnenden Zurückhaltung vieler Dachverbände.
Viele Debatten erschienen mir zu belehrend und zu wenig lösungsorientiert. Gleichzeitig hatte ich oft den Eindruck, dass sie – gerade aus meiner Perspektive als Christ und Theologe – von einem zu „pessimistischen“ Menschenbild geprägt sind.
Meine Überzeugung ist dagegen: Das Zusammenspiel zwischen Lebensschutz und einfühlsamer Begleitung ohne Wenn und Aber kann gelingen – und viele positive Effekte haben.
Nach meiner Zertifizierung zum Ethikberater freue ich mich nun, mich noch intensiver mit medizinethischen Fragestellungen zu beschäftigen und mich fachlich zu vernetzen.
Ein großes Dankeschön sage ich dabei meinem Arbeitgeber, dem Deutschen Kinderhospizverein e.V., der mein Studium unterstützt und mit großem Interesse begleitet hat.
�
Ich freue mich auf den medizinethischen Austausch - gerne auch mit euch.
12/04/2026
Seit 5 Jahren darf ich die Öffentlichkeitsarbeit des SeniorenService Goldener Herbst mit meinen Texten unterstützen.��Am Wochenende war nun Gelegenheit, gemeinsam zu feiern - beim 20-jährigen Firmenjubiläum.
Die Reise haben Hannah, meine tatkräftige Unterstützerin, und ich für einen Teamsausflug genutzt und so einen schönen Tag in Köln verbracht.��Danke an Michael und Monika Krolikowski für die Einladung und die herzliche Begegnung.
Der frühe „Sturm“ der Tanzfläche und die Tanzbegeisterung des Teams vom Goldener Herbst haben uns schwer beeindruckt. 😅
Es war schön, euch alle kennenzulernen!
14/07/2025
Texter müssen Sprachliebhaber sein.
Denn nur wer gerne mit Sprache spielt, kann kreativ und spannend schreiben.
Als Mediator erlebe ich Sprache aber auch anders:
Ich kenne Sprechweisen, die ausgrenzen
und Momente, in denen Sprache scheinbar an ihre Grenzen stößt.
Ich bin kein Freund von strikten Grenzen und starrer Abgrenzung.
Sie hemmen das alltägliche Miteinander ebenso wie die sprachliche Kreativität.
Deshalb mag ich das Spiel mit meiner Muttersprache,
das „Beschnuppern“ fremder Sprachen
und das Reden mit Händen und Füßen, wenn Worte fehlen – aber die Verbindung bleibt.
Und ich mag es, Menschen dabei zu begleiten, neu sprachfähig zu werden.
Denn gerade in der Sprache gilt:
Grenzen sind da, um überwunden zu werden.
Genau dieses Verschieben von Sprachgrenzen macht mir als Texter und Mediator besonders viel Freude.
14/04/2025
𝗞𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿, 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗣𝗮𝘂𝘀𝗲.
In der letzten Zeit war ich ziemlich ruhig hier – aus einem wunderschönen Grund: Unser Familienzuwachs ist da! 👶💕
Nach intensiven “Kennenlernwochen” tauchen wir gemeinsam in unseren neuen, wundervollen Alltag ein. In Zukunft werdet ihr also wieder etwas mehr von mir hören – so ist zumindest mein Plan.
Was unser Nachwuchs davon hält, wird sich zeigen. 🙂
09/04/2025
Wird euch auch ganz schwindelig, von dem gewaltigen Wortschwall, den furchtbar wichtige Männer jeden Tag von sich geben (oder auf "X" posten)?
Das Zitat des Dichters Matthias Claudius ist da eine echte Wohltat.
Auch bei Worten gilt: Qualität vor Quantität.
Da haben die Politik und das Texten übrigens durchaus etwas gemeinsam.
14/11/2024
Im Duo machts einfach mehr Spaß!
Mediative Workshops durfte ich in der Vergangenheit schon einige gestalten
– einmal auch mit einer tollen Co-Referentin.
Eine komplette (kleine) Workshopreihe gemeinsam mit einer anderen Mediatorin zu konzipieren und durchzuführen, das war aber etwas Neues.
Und es war großartig!
Zusammen mit Kerstin Trippel hatte ich die Gelegenheit, zwei Abende mit Impulsen und praktischen Übungen zum Einstieg in die Welt der mediativen Kommunikation im Martinushaus in Aschaffenburg zu gestalten.
Kerstins gekonnter Blick für ein Maximum an Alltagstauglichkeit, ihre hohe Fachkompetenz, ihre kreative Ader und ihre einfach entspannte Art waren ein echtes Geschenk.
Begeistert hat mich auch der professionelle organisatorische Rahmen, den uns das Martinusforum Aschaffenburg für unseren Workshop geboten hat – dafür ein großes Dankeschön!
Und natürlich wär unser Workshop nichts gewesen ohne die engagierten Teilnehmenden, die sich so offen und interessiert auf unsere Methoden und Ideen eingelassen haben.
So steht fest: Das war gut – und es war nicht das letzte Mal.
Ihr dürft gespannt sein!
15/10/2024
𝐙𝐮𝐡ö𝐫𝐞𝐧 – 𝐬𝐨 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫!
Letzte Woche durfte ich wieder einen Mediations-Workshop gestalten (Infos folgen 🙂).
Im Mittelpunkt stand das souveräne und respektvolle Handeln in Konfliktsituationen.
Für uns Trainer war dabei eines klar:
Vor dem Sprechen und Verhandeln muss das Zuhören stehen.
Denn nur wer bereit ist, seinem Gegenüber wirklich zuzuhören, schafft die Grundlage für echtes Verständnis.
In diesem Punkt haben die Mediation und das Texten übrigens eine Gemeinsamkeit:
Auch als Texter kann ich nur dann überzeugende Texte schreiben, wenn ich meiner Kundschaft aufmerksam zuhöre – um ihre Motivation und Ziele wirklich zu verstehen.
𝐆𝐮𝐭 𝐳𝐮𝐡ö𝐫𝐞𝐧 - für mich bleibt das – beruflich wie privat – ein großartiges Lern- und Wachstumsfeld.
12/09/2024
Seid ihr in der Bahn auch manchmal neugierig?
Ich gebe zu, ich bin es. Und manchmal zieht so ein heller Bildschirm die Blicke einfach an.
Natürlich kann ich meine Neugier zügeln.
Denn auch als Texter kann ich neugierige Blicke nicht gebrauchen.
Auf meinem Rechner befinden sich zwar keine Staatsgeheimnisse,
aber eine Menge guter Ideen, etliche Kundendaten und natürlich auch meine Buchhaltung.
Zudem bin ich bei einigen Projekten im Sinne des Ghostwriting zur Verschwiegenheit verpflichtet.
In der Bahn ist meine Datenschutzfolie daher zu einem wertvollen Gadget geworden. Dank ihr muss ich nicht darauf achten, ob jemand hinter mir große Augen bekommt.
So kann ich noch fokussierter arbeiten.
Und wer neugierig ist, der kann mit einem Blick auf die Menschen im Abteil und auf die Welt da draußen auch abseits von meinem Screen mit Sicherheit noch genug Interessantes entdecken.
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06/09/2024
1 Eisberg, 2 Sender, 3 Teile, 4 Ohren, 5 Axiome ...
Über die menschliche Kommunikation kann man viel Schlaues sagen und gleich darauf wieder hervorragend aneinander vorbeireden.
Vor Missverständnissen sind eben auch Kommunikationsprofis nicht sicher.
Genau deshalb finde ich Kommunikation so spannend:
Man übt und übt und übt und bleibt doch lebenslang ein Lernender.
Im Umgang mit Missverständnissen im Alltag hilft es mir, zunächst gelassen und nüchtern zu akzeptieren, dass ein Missverständnis im Raum steht. Zudem versuche ich nach einer gründlichen und wertschätzen Klärung zu prüfen, was ich selbst tun kann, um erneute Missverständnisse zu vermeiden.
Missverständnisse beim Texten sind zum Glück sehr selten.
Entsteht dennoch eines, hilft es mir, weg von der Schuld zu gehen, Lösungen zu suchen und vor allem bei neuen Kund*innen einen nicht allzu kleinlichen zweiten Anlauf zu nehmen.
Kommunikation - (un)missverständlich eine tolle Sache!
28/08/2024
"𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗳 𝗺𝗮𝗹 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗿ü𝗯𝗲𝗿!"
Was nach einem abgenudelten Ratschlag klingt, hilft mir als Texter tatsächlich weiter. Daher schlafe ich über jeden Textentwurf (mindestens) eine Nacht, bevor ich ihn noch mal kritisch lese und korrigiere.
Ganz oft habe ich dabei gleich mehrere Aha-Effekte:
- Mir fällt eine gute Formulierung ein für einen Satz, zu dem mir gestern einfach kein Geistesblitz kommen wollte.
- Ein Abschnitt, den ich gestern noch gut fand, klingt nun zu stelzig, holprig oder langatmig. Zeit zu feilen!
- In einem Absatz, den ich sehr ausgiebig bearbeitet habe, springt mir plötzlich ein Fehler ins Auge.
- Ich streiche einen Gedanken, den ich gestern noch erwähnenswert fand. So wird der Text prägnanter.
- ...
Schlaf bringt Abstand zum eigenen Arbeiten - positiver Abstand, der mich weiterbringt.
Deshalb sind für mich Ruhepausen - wie in meinem letzten Post beschrieben - sehr wichtig.
Übrigens: "Eine Nacht Schlaf" ist ein Grund, warum ich zwar keine Angst vor allzu ehrgeizigen Deadlines habe, sie aber nicht empfehle.
Bei welchen Aufgaben bringt euch eine Nacht Schlaf richtig nach vorn?
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