Pathly e.V.
Der Verein Pathly soll Krebspatient:innen und ihre Angehörigen auf ihrem Weg durch die Erkrankung zu begleiten. Pathly soll informieren, Pathly soll auffangen.
Pathly soll dabei helfen den richtigen Umgang mit der Erkrankung und den möglichen Folgen zu finden. Unsere Mission – Deswegen gibt es Pathly
Die Diagnose Krebs bedeutet einen extremen Einschnitt in das Leben jener, die von der Krankheit betroffen sind. Mit der Diagnose ändert sich das Leben der Betroffenen schlagartig. Neben lebensverändernden Entscheidungen, Sorgen und Ängsten, kommen körperliche Einschränkungen und auch finanzielle Belastungen auf die Patient:innen zu. Die Belastung durch die Erkrankung wirkt sich dabei nicht selten auch auf die Psyche der Patient:innen aus. Gefühle wie Angst und Hilflosigkeit, sind nach so einer Diagnose sozusagen ganz ›normal‹. Krebs zu haben – macht Angst. »Krebs ist eben kein Schnupfen«
Ein Wegweiser für die Hosentaschen
Pathly soll Krebspatient:innen und Angehörige bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen, ihnen dabei helfen wieder träumen zu können und zum Weitermachen inspirieren. Mit Pathly soll eine Plattform entstehen, die Betroffenen dabei hilft, den richtigen Umgang mit der Erkrankung und auch den möglichen Folgen zu finden. Pathly soll inspirieren und Halt geben. Pathly soll Mut machen. Uns ist es wichtig, das Pathly ein Wegweiser und ein:e nützliche:r Unterstützer:in im Alltag wird. Viele Infos zum Thema Krebs fokussieren sich auf das Medizinische, sind umständlich und kompliziert formuliert, das wollen wir anders machen. Wir möchten helfen, das Leben trotz Krebs zu genießen.
24/09/2026
Evas Eva Dörenthal♾️Total das Leben Geschichte erzählt von Glück im Unglück, dem Glauben daran, dass eine Prognose nicht immer unausweichlich sein muss, und davon, wie Wille, Lebensfreude und Familienzusammenhalt, selbst in den schwierigsten Stunden durch ein Lachen, Licht ins Dunkel bringen können.
»Ende September 2022 ging es mir schlagartig schlecht, meine Leberwerte waren jenseits von Gut und Böse und ich bekam Gelbsucht. Beim Ultraschall wurde mir gesagt, dass meine Gallenblase zum Zerplatzen gefüllt sei, und ich wurde ins Krankenhaus überwiesen. Dort sollten die vermeintlichen Gallensteine operativ zertrümmert werden. Nach dem Aufwachen wurde mir allerdings gesagt, dass ein Gewächs meinen Gallengang umschließt und sich somit die Galle staut. Es wurde ein Stent gelegt und eine Biopsie gemacht. Die Biopsie ergab nichts Konkretes und somit wurde ich nach Hause geschickt. ›Zum Glück‹ verrutschte der Stent und ich bekam die schlimmste Gallenkolik, bei der ich dachte, ich müsse sterben. Dadurch musste ich wieder zum Arzt, der den Stent zwar erneuerte, aber auch den Verdacht auf ein Pankreaskopfkarzinom äußerte. Entgegen aller anderer Meinungen – drei Biopsien brachten kein Ergebnis – hat er mir zur dringenden Whipple-Operation geraten und mir damit sicher das Leben gerettet.
Der genaue Befund lautete: Gut differenziertes (G1) distales cholangiozelluläres Pankreaskarzinom mit infiltriertem Parenchym sowie Lymphknotenmetastasen mit teilweiser Ausbreitung in das umgebende Fettgewebe. Den Befund zu erfahren, löste schlagartig ein Gefühl der Angst aus, das man mit nichts vergleichen kann. Das war richtige Todesangst. Allerdings war ich immer schon ein sehr positiver Mensch, der Dinge angeht, ganz egal, wie die Erfolgsaussichten sind. Außerdem bin ich alleinerziehende Mama eines 11-jährigen Sohnes. Ich hatte also keine Wahl und wollte unbedingt kämpfen.
(…)«
Evas gesamte Geschichte kannst du auf unserer Webseite weiterlesen:
👉 www.pathly.app/geschichte/eva-279
24/09/2026
Evas Geschichte erzählt von Glück im Unglück, dem Glauben daran, dass eine Prognose nicht immer unausweichlich sein muss, und davon, wie Wille, Lebensfreude und Familienzusammenhalt, selbst in den schwierigsten Stunden durch ein Lachen, Licht ins Dunkel bringen können.
Evas Geschichte kannst du auf unserer Webseite lesen:
👉 www.pathly.app/geschichte/eva-279
23/09/2026
Krebs kennt keine Grenzen – aber jede Kultur begegnet ihm anders
Ob jemand sofort von seiner Diagnose erfährt, wer über die Behandlung entscheidet und welche Chancen auf Heilung bestehen: Das hängt nicht nur von der Medizin ab – sondern auch davon, wo und in welcher Familie jemand lebt.
Es gibt diesen Moment, den wohl alle kennen, die schon einmal in einem Wartezimmer saßen und auf einen Befund gewartet haben. Diese Sekunde, in der die Ärztin oder der Arzt die Tür öffnet und am Gesichtsausdruck bereits zu ahnen ist, dass gleich etwas Wichtiges, und wahrscheinlich auch Schweres gesagt wird. Doch was dann passiert, wer im Raum sitzt, wer spricht, wer was entscheidet, das ist weit weniger universell, als es scheinen mag. Krebs ist eine globale Realität. Wie wir ihm begegnen, ist es nicht.
Diesen Beitrag kannst du auf unserer Webseite lesen:
👉 www.pathly.app/wegweiser/krebs-kennt-keine-grenzen
22/09/2026
Ab wann gelte ich eigentlich als »geheilt«?
Nach Abschluss der Akuttherapie kommt meist irgendwann die zentrale Frage auf »Und bist du jetzt wieder gesund?«. Die Antwort ist leider nicht so ganz eindeutig, wie man hoffen möchte. Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Begriffe und was das konkret für dich bedeutet.
Diesen Beitrag kannst du auf unserer Webseite lesen:
👉 www.pathly.app/wegweiser/ab-wann-giltst-du-eigentlich-als-geheilt
21/09/2026
Warum ist es so wichtig über Krebsprävention und -vorsorge aufzuklären? Die meisten Menschen fühlen sich beim Thema Krebs unsicher. Zwischen Schlagzeilen, Erfahrungsberichten und Informationen aus dem Internet ist es oft schwer einzuschätzen, was tatsächlich sinnvoll ist. Wir wissen heute, dass einige Risikofaktoren beeinflussbar sind und dass bestimmte Vorsorge- und Früherkennungsangebote einen wichtigen Beitrag leisten können, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Diesen Beitrag kannst du auf unserer Webseite lesen:
👉 www.pathly.app/wegweiser/was-du-wissen-solltest-krebsvorsorge-und-praevention
21/09/2026
Warum ist es so wichtig über Krebsprävention und -vorsorge aufzuklären?
Die meisten Menschen fühlen sich beim Thema Krebs unsicher. Zwischen Schlagzeilen, Erfahrungsberichten und Informationen aus dem Internet ist es oft schwer einzuschätzen, was tatsächlich sinnvoll ist. Wir wissen heute, dass einige Risikofaktoren beeinflussbar sind und dass bestimmte Vorsorge- und Früherkennungsangebote einen wichtigen Beitrag leisten können, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
In der jährlichen Initiative »Nationale Krebspräventionswoche« sollen Menschen verstärkt über vermeidbare Krebsrisiken informiert und zu einem gesundheitsfördernden Verhalten motiviert werden.
⚠️ Wir möchten Impulse mit diesem Beitrag geben. Er dient als erste Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sowie ersetzt er keine ärztliche Einschätzung.
💡Tipp: Die »Nationale Krebspräventionswoche« bietet diese Woche kostenlose Vorträge an. Weitere Infos findet ihr am Beitragsende.
Prävention umfasst Maßnahmen, die helfen können, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Vorsorge- und Früherkennungsangebote verfolgen ein anderes Ziel: Sie sollen Veränderungen möglichst früh erkennen. Dieses Wissen bietet dir Orientierung und kann Unsicherheit reduzieren. Du lernst deine Gesundheit aktiv mitzugestalten und kannst informiert Entscheidungen treffen.
👉 Auf unserer Webseite findest du Quellenangaben und Verlinkungen zu weiterführenden Informationen.
Krebs hat selten nur eine Ursache
- Der Lebensstil kann das Krebsrisiko beeinflussen
- Das Krebsrisiko steigt mit dem Alter
- Erbliche Faktoren und zufällige genetische Veränderungen
- Umweltfaktoren / Krankheitserreger
Was kann ich selbst tun?
Gesundheit ist etwas, das wir selbst aktiv mitgestalten können – durch bewusste Entscheidungen im Alltag können wir unseren Körper unterstützen. Wir möchten dir im Folgenden einige Empfehlungen aufzeigen.
(…)
Den gesamten Beitrag mit zusätzlichen Informationen kannst du auf unserer Webseite lesen
👉 www.pathly.app/wegweiser/was-du-wissen-solltest-krebsvorsorge-und-praevention
Text: Rebecca (& Jessica)
Design: Jessica Krüger
17/09/2026
📅 Save the Date! Wir haben noch freie Plätze für unser Event »Kreative Auszeit: Malen zu Musik« mit .leben am Mittwoch, den 23. September um 19:00 Uhr. Bist du dabei?
Das Wichtigste im Überblick ...
📆 Wann? Am Mittwoch, den 23. September 2026 um 19:00 Uhr
📍Wo? Online-Veranstaltung
🫂 Für wen? Krebsbetroffene und Angehörige
Melde dich hier kostenlos an.
👉 https://www.pathly.app/veranstaltungen/kreative-auszeit-malen-zu-musik
Zu diesem Event ...
In diesem Workshop steht das freie, intuitive Malen zu Musik im Mittelpunkt. Zu verschiedener Musik experimentieren wir auf dem Papier – wir malen, spritzen, lassen fließen und entdecken ohne Vorgaben, was entstehen möchte.
Es geht nicht das Ergebnis, sondern um den kreativen Prozess, das Loslassen und den persönlichen Ausdruck. Der Workshop bietet einen geschützten Safe Space, in dem du dich kreativ entfalten und einfach du selbst sein darfst.
Du benötigst ...
- Bleistift, Kohle, Buntstifte
- Falls vorhanden: Gouache, Aquarell o. Acrylfarbe (Farben nach Belieben)� → nur dann: Wasserglas, Küchenrolle und Palette (für die Acrylfarbe falls vorhanden)
- Zeichenpapier (A3)
- Handy zum Abspielen von Musik (z.B. Spotify, Youtube etc.)
- Bitte mitbringen: dein Lieblingsmusikstück/Lieblingslied
Über Lara ...
Hi, ich bin Lara! 👋 Und ich bin der kreative Kopf hinter dem Label »Kuenstler.leben«, welches ich 2021 gegründet habe. Letztes Jahr bin ich an einem Hodgkin-Lymphom erkrankt und habe gemerkt, wie viel Kraft mir die Kunst und Kreativität in dieser Zeit gegeben hat. Nun bin ich glücklicherweise wieder krebsfrei und möchte dir eine kreative Auszeit schenken.
Neben Kreativworkshops, bringe ich regelmäßig kreative Produkte raus, mache einer Weiterbildung als Kunsttherapeutin und arbeite in Teilzeit als Sozialarbeiterin.
Weitere Informationen und die Anmeldung findest du hier.
👉 https://www.pathly.app/veranstaltungen/kreative-auszeit-malen-zu-musik
Wir freuen uns auf dich 💜
17/09/2026
Mit knapp 30 Jahren bekommt Saskia die seltene Diagnose Myxoides Liposarkom, welches sie nicht nur in eine Lebenspause, sondern auch in einen Berufswechsel zwingt. Ihre Geschichte, von Diagnose über Therapie und Folgeschäden bis hin zum Beginn eines neuen Lebensentwurfs, könnt ihr hier nachlesen.
Ich bin Saskia und bei mir wurde 2018 ein Myxoides Liposarkom in meinem linken hinteren Oberschenkel im Stadium I/II entdeckt.
Am Karfreitag 2018 wachte ich mit starken Schmerzen in meinem linken Bein auf und hatte eine pfirsichgroße Beule in meiner Kniebeuge. Ich ging erst von Krämpfen aus. Doch als die Beule und die Schmerzen blieben, begann mein Ärztemarathon. Der erste Orthopäde untersuchte tastend und ordnete ein MRT zur Abklärung an. Da die Wartezeiten auch damals schon astronomisch waren, vereinbarte ich den Termin, suchte aber gleichzeitig einen weiteren Facharzt auf. Der Chirurg untersuchte gründlicher, tastete, schaute sich das Bein im Ultraschall genauer an und stellte einige Fragen. Es war nichts genaueres zu erkennen, nur, dass da eine Flüssigkeit zu sein schien. Also bekam ich Kompressionsstrümpfe und sollte dennoch das MRT wahrnehmen. So liefen die Beule und ich die Wochen in Kompressionsstrümpfen dahin. Sie schrumpfte nicht und die Schmerzen im Oberschenkel nahmen zu.
Ende Mai 2018 hatte ich dann das MRT und eine Woche später dann das Gespräch beim Arzt zur Auswertung der Ergebnisse. Ich wusste noch nichts. Und dann kam der Satz: ›Vermutlich bösartiges Myxoides Liposarkom‹.
Jede betroffene Person weiß, was sich dann im Kopf und Körper abspielt. Der Tod hat den Raum rumpelnd betreten und von jetzt auf gleich war ich aus meinem Berufs- und Privatleben raus.
..
Saskias Geschichte kannst du auf unserer Webseite weiterlesen:
👉 www.pathly.app/geschichte/saskia-278
16/09/2026
😮💨 Einen weiteren Termin wahrnehmen. Aufstehen, obwohl die Nacht kurz war. Sich durch Untersuchungen, Gespräche und all die Dinge kämpfen, die gerade Schlange stehen. Im Alltag mit Krebs gibt es oft genug, was Kraft und Aufmerksamkeit fordert.
Und vielleicht darf es dazwischen auch einfach mal ein Abend ohne Plan sein. Ein Abend, an dem nichts erledigt, erreicht oder organisiert werden muss. An dem du selbst entscheidest, was dir guttut. 🛋️
Jogginghose an, Lieblingsessen bereit und ein Film oder Buch zur Hand. Kein Müssen, kein Sollen. Nur ein paar Stunden, die ganz dir gehören.
Denn auch das darf seinen Platz haben: nicht immer funktionieren zu müssen, sondern selbst zu entscheiden, was sich heute gut und richtig anfühlt. 💜
15/09/2026
Heute, am 15. September, ist der Welt-Lymphom-Tag. Lymphome entstehen aus veränderten Zellen des lymphatischen Systems, die im gesamten Körper vorkommen. Daher können Lymphome verschiedene Organe betreffen.
🔍 Was ist ein Lymphom?
Lymphome (umgangsprachlich: Lymphknotenkrebs/Lymphdrüsenkrebs) sind Krebserkrankungen des lymphatischen Systems, welches aus etlichen Gefäßen, Zellen und Organen besteht, die im gesamten Körper verteilt sind und die das Immunsystem betreffen können. Lymphom wird daher als Sammelbegriff für Lymphknotenschwellungen und -vergrößerungen sowie Tumoren des Lymphgewebes verwendet.
🔬 Welche Arten von Lymphomen gibt es?
Die Lymphome werden in drei große Gruppen unterteilt: Hodgkin-Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphome und Multiples Myelom. Insgesamt gibt es mehr als 80 Lymphomarten. Die meisten Lymphome sind bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar
und oft heilbar.
Und hier hilft dir der Eisvogel e. V. | Leukämie & Lymphom:
Hoffnung schenken, wo das Leben stillsteht
Wir vom Eisvogel e.V. wissen, wie sich dieser Einschnitt anfühlt, denn auch unsere Geschichte beginnt mit einer eigenen Krebserkrankung. Aus dieser Erfahrung heraus ist unser gemeinnütziger Verein entstanden.
Wir unterstützen Menschen mit Leukämie und Lymphomen sowie ihre Angehörigen – persönlich, nahbar und auf Augenhöhe. Unser Ziel: Mut machen, Hoffnung schenken und zeigen, dass niemand diesen Weg allein gehen muss.
Das Herzstück unserer Arbeit ist unser Patenprogramm. Menschen, die selbst eine Krebserkrankung erlebt haben, begleiten Betroffene mit Erfahrung, Empathie und einem offenen Ohr. Sie schenken Orientierung, Verständnis und vor allem das Gefühl: Da ist jemand, der wirklich weiß, wovon ich spreche. Ergänzt wird unsere Arbeit durch persönliche Beratung, Austauschformate, Veranstaltungen, Workshops, Eisvogelpakete und digitale Angebote.
Krebs darf kein Tabuthema sein. Wir reden darüber. Wir helfen. Wir verbinden. Und wir sind da – mit Herz, Hoffnung und Herzenswärme.
Erfahre hier mehr zur Eisvogel-Hoffnungstour
👉 https://www.eisvogel.life/eisvogel-hoffnungstour
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