Human Help Network
Kinderhilfsorganisation 🌐
Aktiv für Kinderrechte 💙
Hilfs- und Bildungsprojekte
10/09/2026
Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ziel, Kindern weltweit Schutz, Perspektiven und echte Teilhabe zu ermöglichen.
Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Deshalb setzen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen auf nachhaltige Lösungen, die Kinder, Familien und Gemeinschaften langfristig stärken.
Wir schaffen sichere Räume, stärken Kinder in ihren Rechten und unterstützen Eltern und Bezugspersonen darin, Kindern ein sicheres Umfeld zu ermöglichen. Denn wir sind überzeugt: Eine gerechtere Welt beginnt dort, wo Kinder ihre Rechte kennen, wahrnehmen und verwirklichen können.
Weitere Informationen erfahrt ihr in der Bio.
08/09/2026
Annet lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Distrikt Buyende im Osten Ugandas. Dort ist sie Mitglied einer solidarischen Kooperative, in der Frauen aus verschiedenen Dörfern zusammenkommen, um gemeinsam Gemüsegärten zu bestellen, zu jäten, zu graben und Tiere zu halten.
In der Kooperative übernimmt Annet eine wichtige Rolle: Sie ist Schatzmeisterin der Spargruppe. Jede Woche treffen sich die Frauen und zahlen ein, was sie geben können. Durch das gemeinsame Sparen können die Frauen finanzielle Rücklagen aufbauen und sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen. So entstehen mehr Sicherheit und Perspektiven für die Familien und damit auch bessere Voraussetzungen für ein gutes Aufwachsen der Kinder.
Doch die Kooperative bedeutet für Annet weit mehr als finanzielle Unterstützung: Besonders wertvoll sind für Annet die Beziehungen zu den Frauen in der Kooperative, die entstanden sind. Frauen, die sie früher kaum kannte, sind heute Freundinnen. Durch die Gemeinschaft hat Annet außerdem gelernt, welche Rechte ihr zustehen – darunter der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung und grundlegender Gesundheitsversorgung.
03/09/2026
Mit dem Abschluss des Latrinenbaus in mehreren Kindergärten wurde ein wichtiger Grundstein für bessere Lebensbedingungen gelegt. Damit sind in der Siedlung nun insgesamt drei neue Latrinen entstanden. 🤝
Die bisherigen Latrinen wurden von Nothilfe-Organisationen schnell und in einem provisorischen Stil gebaut. Die Toilettenhäuser waren marode und die maximale Füllmenge wurde schon vor einiger Zeit erreicht. Die neue Latrine mit gefliesten Innenräumen und einem Zwei-Kammer-System sorgt für mehr Hygiene und Sicherheit. Die Wartung übernehmen die Salesianer Don Boscos vor Ort.
Der Neubau ist Teil des WASH-Programms, mit dem der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene nachhaltig verbessert werden soll. Bereits 2024 konnte ein weiterer wichtiger Fortschritt in der Grundversorgung erzielt werden: der Bau eines über 60 Meter tiefen Brunnens. Dieser liefert qualitativ hochwertiges Wasser und verbessert die Versorgung der geflüchteten Menschen in der Siedlung deutlich. Dank der hohen Wassermenge ist die Versorgung auch während heißer Trockenzeiten gesichert.
01/09/2026
Das WASH-Programm wurde im Jahr 2023 von Mitarbeitenden der Kinderfamilienprojekt in Ruanda in den Distrikten Nyamasheke und Rusizi gestartet. WASH steht dabei für „Water, Sanitation and Hygiene“.
Durch gezielte Aufklärungsarbeit soll das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für die Risiken mangelnder Hygiene und unsauberen Trinkwassers geschärft werden. Gleichzeitig soll durch verbesserte Wasser- und Sanitäreinrichtungen sowie Hygienemaßnahmen die Ausbreitung von Krankheiten verhindert werden.
Neben der Aufklärung werden die Familien beim Bau von Handwaschstationen und Latrinen unterstützt. Mit diesen Maßnahmen soll langfristig die Lebensqualität verbessert werden.
27/08/2026
Am IMANZI Education Campus in Kigali lernen aktuell 616 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren nach den Grundideen des Reggio-Ansatzes. Mitbestimmung, projektorientiertes Lernen, durchdachte Räume, starke Gemeinschaft: all das wurde übernommen und an den lokalen Kontext angepasst.
Ein Stipendienprogramm ermöglicht Kindern aus einkommensschwachen Familien den Schulbesuch, unabhängig vom sozialen Hintergrund. Gleichzeitig trifft formale Bildung nach ruandischem Lehrplan auf non-formales, projektbasiertes Lernen – getrennt in Raum und Methode, aber vereint im Ziel. Ergänzend dazu wurden Architektur und Ausstattung erweitert: Barrierefreiheit sowie Ruhe- und Rückzugsräume wurden dabei von Anfang an mitgedacht.
IMANZI zeigt: Hochwertige und gerechte Bildung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – kulturelle Anpassung macht ein pädagogisches Konzept oft erst richtig stark. 💪
20/08/2026
Der Reggio-Ansatz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien, entwickelt von Eltern gemeinsam mit dem Pädagogen Loris Malaguzzi. Die zentrale Idee: Kinder sind keine leeren Gefäße, die gefüllt werden müssen, sondern aktive, neugierige und kompetente Gestaltende ihres eigenen Lernens.
Kinder haben „hundert Sprachen“. Sie lernen durch Malen, Bauen, Spielen, Forschen, Tanzen. Der Unterricht folgt nicht starren Lehrplänen, sondern den Fragen und Entdeckungen der Kinder selbst. Projekte wachsen aus dem, was sie wirklich bewegt.
Auch der Raum spielt eine wichtige Rolle: Er gilt als „dritter Erzieher“, neben Lehrkraft und Gruppe. Räume sollen Neugier wecken und Kindern zeigen, dass ihre Ideen zählen.
Die Einbindung von Eltern und Nachbarschaft stärkt darüber hinaus den sozialen Zusammenhalt. Schule wird so zu einem offenen, sozialen Ort. 🤝
Wie dieser Ansatz konkret im Schwerpunkt Bildung in Ruanda angewendet wird, erfahrt ihr im nächsten Post.
30/07/2026
Die Schülerinnen und Schüler am IMANZI Education Campus in Kigali feierten am 10.07.2026 ihren Schulabschluss und damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Bildungsweg.
Die Graduiertenfeier war ein schöner Anlass, die vergangenen Schuljahre zu feiern und gemeinsam auf ihren Bildungsweg zurückzublicken. Mit ihrem Abschluss haben sie einen wichtigen Schritt für ihre weitere Zukunft gemacht. 💙
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Diesmal berichten die Frauen davon, dass sie überlegen, künftig Mais anzubauen, um den Boden zu regenerieren. Solche Entscheidungen trifft die Kooperative gemeinsam: 100 Mitglieder kommen zusammen, beraten sich und stimmen ab – und die Mehrheit entscheidet.
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Ein weiteres Ziel ist es, den Gemüseanbau weiter auszubauen und gleichzeitig allen Mitgliedern den Zugang zu eigenem Vieh zu ermöglichen. Durch die Weitergabe von Tieren soll die Kooperative noch mehr zusammenwachsen.
Im nächsten Teil erfahrt ihr, wie die Kooperative überlegt, ihre Felder zu entlasten und warum sie wichtige Entscheidungen gemeinsam in der Versammlung trifft. ☺️
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Als nächstes möchte die Kooperative im kommenden Jahr die Schafzucht ausbauen, um ihre Produktion zu stärken und neue Einnahmequellen zu schaffen. Ein wichtiger Schritt, der ihre Selbstständigkeit und die Gemeinschaft weiter voranbringt.
Im nächsten Teil erfahrt ihr weitere Ziele der Kooperative. ☺️
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