OCM
Technik erleben. Geschichte begreifen. Zukunft gestalten. Wir zeigen Computergeschichte der 1970er und -80er Jahre. Wir sind Lernort für digitale Souveränität.
Alle Exponate sind voll funktionstüchtig und dürfen ausprobiert werden. Das Oldenburger Computer-Museum zeigt eine Sammlung historischer Rechnersysteme mit dem Fokus auf Heimcomputer von 1977 bis 1987. Eine öffentliche Ausstellung eines Teils der Sammlung befindet sich im 4.OG am Bahnhofsplatz 10. Postanschrift / Impressum:
Oldenburger Computer-Museum e.V. (gemeinnützig)
1. Vorsitzender Thiemo Eddiks
Vereinsregister Amtsgericht Oldenburg VR 200748
Bahnhofsplatz 10, 26122 Oldenburg
Mail: info [at] computermuseum-oldenburg.de
Telefon: +49 441 21719619
20/06/2026
Wir haben gewonnen!
Unser Projekt "EnigmaTech – Operation Perlman" hat den 1. Platz beim Wettbewerb "MINT stärken. Mädchen fördern. Zukunft gestalten." gewonnen. Der Preis wurde verliehen von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des OFFIS e.V.
Mit 5.000 Euro Preisgeld können wir jetzt loslegen!
Worum geht's? Mädchen werden für einen Tag zu Geheimagentinnen: Sie finden heraus, was TikTok und Co. wirklich über sie wissen, und lernen, dass selbst die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp nur den Inhalt schützt – nicht, wer mit wem wann schreibt. Dazu knacken sie Codes und Rätsel und bauen eine eigene Enigma-Maschine aus Pringles-Dosen.
Durch das Projekt werden sie dabei von Radia Perlman begleitet. Sie ist eine der wichtigsten – aber kaum bekannten – Informatikerinnen überhaupt.
Das Ziel Ziel: Mädchen sollen Technik verstehen – und so im Umgang mit ihr sicherer werden.
Danke an die Jury für euer Vertrauen, und herzlichen Glückwunsch an alle weiteren Gewinnerinnen und Gewinner!
18/06/2026
Unser neues Programm für Juli, August und September ist da!
Hier als PDF zum Downloadhttps://computermuseum-oldenburg.de/OCM_Folder_Q3_2026.pdf
15/06/2026
Aus unseren Google Bewertungen:
10/06/2026
Kalenderblatt: 70 Jahre "Byte"
10. Juni 1956 - Vom Bissen zum Byte. Ein Datenhäppchen erobert die Welt
Es ist Juni 1956, und bei IBM beißt man sich kraftvoll an einem Problem fest.
Mitten im Entwicklungschaos des IBM 7030 sitzt Ingenieur Werner Buchholz und erkennt: lauter Bits, aber kein ordentliches Wort für ihre Gruppentherapie.
Denn zu dieser Zeit geht es drunter und drüber – Bits schließen sich zu Grüppchen zusammen, mal zu 4, mal zu 6, mal zu 7 oder mehr. Ein bisschen wie eine WG ohne Putzplan: Jeder macht, was er will, und beim Datenaustausch knirscht es gewaltig.
Buchholz erkennt: So kann das nicht weitergehen! Es braucht eine klare Einheit – eine "Portion Information", die der Computer auf einmal „verarbeiten“, verputzen kann.
Und so kommt ihm eine köstliche Idee: Ein „bite“, also ein Bissen Daten! Doch weil „bite“ verdächtig nach „bit“ klingt und damit für Chaos sorgen würde, wird kurzerhand kreativ umgebaut: Aus „bite“ wird BYTE. Ein neuer Begriff ist geboren.
Im IBM 7030 selbst ist dieses Byte allerdings noch ein echtes Chamäleon. Mal klein, mal größer – je nachdem, was gerade gebraucht wird. Eine feste Größe von 8 Bits? Fehlanzeige! Das kommt erst später. 1956 gilt noch: Byte ist, was du draus machst.
Und heute? Heute bestellen wir ganz selbstverständlich Megabyte und Gigabyte, als wären es Kaffeegrößen bei Starbucks.
Wir vergleichen Smartphone-Speicher, streamen Filme und wundern uns höchstens noch, wenn der Speicher voll ist – ohne zu ahnen, dass all diese modernen Maße auf diesem einen genialen Einfall aus den 1950ern beruhen.
So wird aus einem improvisierten „Datenbissen“ während eines Computer-Projekts eine der wichtigsten Einheiten der Informatik. Werner Buchholz hat sich das von seinem kleinen sprachlichen Snack vermutlich nicht träumen lassen...
Ein Hoch auf das Byte – klein, knackig und bis heute absolut unverzichtbar!
09/06/2026
Wieder ein informativer und unterhaltsamer Abend - dank des TECI_OL Netzwerkes im bei uns im OCM HUB. Technology crafted in Oldenburg Amagno Oldenburger Computer-Museum
05/06/2026
„Oldenburger des Jahres“ Thiemo Eddiks: Aus seiner Sammelleidenschaft wurde ein Museum und ein Bildungsort Das Oldenburger Computer-Museum bringt alte Technik zum Leben. Gründer Thiemo Eddiks zeigt, wie Computer früher funktionierten und was man daraus für heute lernen kann. Dahinter steckt viel Idealismus und Teamgeist.
04/06/2026
https://youtu.be/W4pCMefcz0I?is=Z7qe5KnaivkjTkqr
Thiemo Eddiks ist Oldenburger des Jahres Während der Ausbildung ab dem Jahr 1994 fing Thiemo Eddiks an, Comp...
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