Thumanns
21/08/2026
Es gibt unendlich viele Gründe, ein Leben wie dieses nicht zu leben. 🤨Herausforderungen, fehlende Sicherheiten, volle Eigenverantwortung.
Doch für uns ist das kein Hindernis und genau deshalb tun wir es. Seit 7 Jahren volle Verantwortung für unser Leben und wir feiern es wirklich jeden Tag. Auch wenn’s natürlich nicht immer leicht ist.
Wir sind einfach mit unserem Zuhause ins Paradies gesegelt um genau das hier in unserem Vorgarten zu erleben.
Während die Haie uns nur begutachtet haben, kommen die Rochen uns sehr nahe. Fast wie ein Haustier, dass gestreichelt werden will. 😅 Und habt ihr den Triggerfisch gesehen. Crazy was für Augen er hat.
Noch vor dem ersten Kaffee sind wir unterwegs, lange bevor die ersten Ausflugsboote kommen. Es ist noch ganz ruhig auf dem Meer. Doch kaum fällt der Anker, sind wir nicht mehr allein. Rochen und Haie ziehen ihre Kreise um uns. Ganz ruhig, ganz neugierig. Sie beobachten uns und wir sie.
Wie nah sie uns am Ende wirklich gekommen sind? Das zeige ich euch morgen in ein paar Bildern.
Würdest du ins Wasser springen?
19/08/2026
Man sieht vorher unzählige Fotos. Man liest Berichte, scrollt durch Clips und denkt sich irgendwann: „Ja, sieht wunderschön aus, aber Social Media übertreibt doch bestimmt.“ Nach all der langen Zeit in der Karibik waren wir uns eigentlich sicher, das Paradies schon in- und auswendig zu kennen. Wir dachten wirklich, viel schöner kann das Wasser nicht mehr leuchten. Vor allem Panama hatte uns mit seiner lebendigen, intakten Unterwasserwelt tief beeindruckt, für uns war das lange das absolute Maß der Dinge. Dann springen wir hier das Mal ins Wasser und die Welt steht kurz still.
Diese Aufnahmen sind bei unserem allerersten Schnorchelgang in Französisch-Polynesien
📍Rangiroa entstanden, und kein Foto der Welt wird dem jemals ganz gerecht. Das Wasser ist so surreal klar, dass man das Gefühl verliert, überhaupt im Ozean zu schwimmen. Kein Schwebeteilchen, keine Trübung, Sichtweiten bis zum Horizont, als würde man schwerelos in einem riesigen Aquarium treiben. Zwischen den Korallen wimmelt es nur so vor Leben, überall neugierige Riffbewohner, bunte Schwärme, unsere ersten Haie und ein tiefes, sattes Blau, das fast blendet.
Es toppt absolut alles, was wir auf unserer gesamten Reise bisher gesehen haben.
Manchmal ist die Realität eben doch noch atemberaubender als jede Vorstellung.
Hab ihr die zwei Riesen Muränen auf Bild 9 gesehen? 🤯
Da gehen wir am Abend essen und plötzlich gibt’s da diese Show. Wow was für ein schöner Start auf Moorea.
Und habt ihr gesehen wer zurück ist? 🤩
Mitten im Pazifik und absolut kein Wind! Früher der absolute Frust – heute unser persönlicher Swimmingpool! 🌊⛵️
Wenn die Welt um dich herum spiegelglatt wird und 4.000 Meter kristallklares Wasser unter dem Rumpf liegen, gibt es nur eins: SUP rausholen und reinspringen! 🏄♂️✨
Das Beste daran? Niemand musste an Bord bleiben, um hinter einer Fernsteuerung zu sitzen. Einfach die neue HoverAir Aqua eingeschaltet, Modus gewählt, ins Wasser geworfen und den Moment zu 100% genossen. Die Drohne fliegt komplett autonom, ist absolut wasserdicht und fängt die Magie ein, während wir einfach im Ozean schwimmen.
So macht sogar eine Flaute auf dem Ozean richtig Spaß! 🙌
Lust auf stressfreie Aufnahmen auf dem Wasser? Sichere dir die HOVERAir Aqua über den Link in unserer Bio! 🎁
01/08/2026
Man wartet oft auf diesen einen, perfekten Moment, in dem alles im Leben sicher und planbar zu sein scheint. Doch die Wahrheit ist, diesen Zeitpunkt gibt es nicht. Das Leben passiert genau jetzt.
Vor sieben Jahren haben wir den Entschluss gefasst, nicht länger auf das „irgendwann“ zu warten. Mit zwei Kindern im Gepäck ließen wir die vertraute Routine hinter uns, tauschten vier Wände gegen ein Wohnmobil auf Europas Straßen und später das Festland gegen ein Segelboot, mit dem wir zwei Ozeane bezwangen.
Einen solchen Weg zu gehen bedeutet nicht, dass es immer leicht ist. Es ist harte Arbeit, erfordert Durchhaltevermögen und verlangt oft, dass man seine Komfortzone komplett verlässt. Doch die Erkenntnis, dass sich jede Anstrengung lohnt, wenn man für seine Träume kämpft, ist unbezahlbar.
Wer den Mut aufbringt, das Ungewisse der vermeintlichen Sicherheit vorzuziehen, wird mit Freiheit belohnt.
Und wenn wir heute zurückblicken und uns fragen, ob wir diesen Schritt jemals bereut haben?
Nein, kein einziges Sekündchen.
29 Tage über den Pazifik und das das….
Nuku Hiva ist ein gigantischer Start in eine für uns neue Welt. Seit 4 Jahren leben wir nun auf unserem Segelboot und reisen um die Welt und noch immer gibt es sie, diese Momente. Bitte kneift uns mal. Das kann nicht real sein. Ein Paradies wie wir es noch nicht gesehen habe 🤩
Land in Sicht!
Nach 29 Tagen auf See haben wir es geschafft. Wir haben den Pazifik überquert. Worte können das Gefühl nicht ausdrücken.
📍Marquesas 🤩 kaum zu glauben. Wir sind da!!! Und was war das bitte für eine Begrüßung.
🤫Tag 27&28 musste ich skippen. Ich war die letzten Tage so durcheinander und hab die ganze Zeit die Tage vertauscht. Ursprünglich stand da gestern „noch 140sm bis zum Ziel“ bis ich gemerkt habe, dass ich anstatt Tag 28, 26 geschrieben habe. Wie auch immer. Wir haben es geschafft und haben übrigens immer noch Essen an Bord 🤪
Tag 26 auf dem Pazifik ⛵️✨
Position: Irgendwo im endlosen Blau
Wetter: Die Sonne brennt vom Himmel
Wind: Wird spürbar weniger, aber das Segel steht noch gut
Speed: Gemütliche 5 Knoten Richtung Nuku Hiva
Distanz: Noch 140 Seemeilen bis zum Ziel
Der Wind gönnt sich seit gestern eine kleine Pause, aber er meint es gut mit uns und schiebt uns konstant weiter unserem Ziel entgegen. Nur noch 140 Seemeilen. Eine Zahl, die sich nach fast vier Wochen auf See plötzlich winzig anfühlt. Langsam, aber sicher, geht dieses riesige Abenteuer zu Ende.
Und während der Bug sich durch die Wellen arbeitet, ertappe ich mich bei einem ziemlichen Gefühlschaos. Ich weiß gerade gar nicht, ob ich mich wirklich schon auf das Land freuen soll. In den letzten vier Wochen auf See hat sich einfach alles so unfassbar gut eingespielt. Wir haben unseren Rhythmus gefunden, als Crew, als Familie, mit dem Schiff. Das Meer ist unser Zuhause geworden, die Routine gibt Sicherheit, das Blau bringt Ruhe.
Und dann gibt es im nächsten Moment wieder diese Sekunden, in denen ich es kaum noch erwarten kann. Die Vorfreude auf den Geruch von Erde, auf den ersten Schritt an Land nach so langer Zeit.
Es ist diese ganz besondere Magie der letzten Meilen. Die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, dass diese Reise niemals aufhört, und der Vorfreude auf das, was vor uns liegt.
Muskelverlust auf dem Pazifik? Nicht mit Jonas!
Gleich in den ersten Tagen auf See hat er eine Plank- und Push-Up-Challenge ins Leben gerufen. Und als wäre das auf einem schwankenden Boot nicht schon genug, joggt er mindestens 10 Minuten am Stück (auf der Stelle 😅) Er hat nämlich absolut keine Lust, seine Muskeln während der Pazifiküberquerung zu verlieren.
Wer wochenlang auf dem Ozean unterwegs ist, merkt schnell, dass der Körper im Schongang abbaut. Genau deshalb arbeiten wir hart an unseren „Seemannsbeinen“!
Das bedeutet für uns zweierlei. Zum einen die Fähigkeit, jede unvorhersehbare Welle blind auszubalancieren, ohne umzukippen. Zum anderen aber auch, die Kraft in den Beinen zu behalten, um nach der langen Zeit auf See an Land direkt wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und vielleicht den nächsten Gipfel zu stürmen! 🏔️
Seitdem zieht das Fitness-Fieber Kreise an Bord. Je nach Welle trainieren wir mal mehr, mal weniger (Ausbalancieren ist schließlich das beste Core-Training! 🤪) und sind super gespannt, wer von uns am Ende der Reise die stärksten Seemannsbeine hat.
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